Definierte Arme mit der Oberarmstraffung! - MOOCI

Oberarmstraffung - Jetzt alle Informationen erfahren

Hängende Haut und erschlafftes Fettgewebe an den Oberarmen können die Folgen einer Gewichtsabnahme oder dem fortschreitenden Alter sein. Durch eine Straffung und Entfernung des Gewebes lässt sich die Form der Arme neu definieren.

Dauer

1-2 Stunden

Ausfallzeit

1 Woche

Stationär

1 Nacht
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Wann ist eine Oberarmstraffung sinnvoll?

Eine Oberarmstraffung ist dann sinnvoll, wenn die Oberarme an Kontur verloren haben und ein massiver Haut- und Gewebeüberschuss vorhanden sind. Eine starke Gewichtsabnahme, Gewichtsschwankungen, Hautalterung oder auch eine genetische Veranlagung können die Ursache für die Erschlaffung der Haut sein.

Was muss vor der Operation beachtet werden?

Vor der Operation finden ausführliche Beratungsgespräche statt, bei denen der Arzt alle Fragen beantwortet. Zudem bespricht er mit dem Patienten die optimale Methode sowie den Ablauf der Operation. Das Rauchen sollte der Patient mindestens zwei Wochen vor der Operation einstellen.

Zudem sollte mindestens eine Woche vor dem Operationstermin auf blutverdünnende Medikamente verzichtet werden, da es ansonsten zu Komplikationen während und nach dem Eingriff kommen kann. Auch Schmerzmedikamente, sowie Citrusfrüchte und Koffein können die Blutgerinnung beeinflussen und sollten daher einige Tage vor der Operation nicht mehr konsumiert werden.

Die Oberarmstraffung wird unter Vollnarkose durchgeführt, was bedeutet, dass der Patient sechs Stunden davor nichts Essen darf. Wasser darf der Patient bis circa zwei Stunden vor der Operation trinken.

 

Wie verläuft eine Oberarmstraffung?

Bei der Oberarmstraffung setzt der Chirurg einen Schnitt an der Arminnenseite an, welcher bis in die Achselhöhle reichen kann. Anschließend entfernt er das überschüssige Gewebe, sodass der Oberarm dadurch sichtbar gestrafft wird. Anschließend vernäht der Arzt die Wunde und setzt gegebenenfalls Drainagen, damit Blut und Gewebeflüssigkeiten gut ablaufen können. Die Dauer der Operation beträgt im Schnitt eineinhalb Stunden.

Kann ich die Oberarmstraffung auch mit einem Bodylift kombinieren?

Ja, das ist möglich. Entscheidest Du Dich zum Beispiel für einen oberen Bodylift (Upper Bodylift), dann ist es dem Chirurgen möglich, nicht nur Deine Oberarme, sondern auch die Brüste, den Bauch und den Rücken zu straffen. Die Bruststraffung lässt sich entweder mithilfe des eigenen Brustdrüsengewebes oder mittels eines Implantats durchführen. Die Rückenstraffung erfolgt durch zwei Schnitte unterhalb der Schulterblätter. Der Spezialist entfernt die überschüssige Haut und das Fett und positioniert das Gewebe wieder neu. Die Schnitte bei der Rückenstraffung positioniert der Arzt meist so, dass die Narben nach dem Eingriff unter dem BH verschwinden. Auch bei der Bruststraffung wird darauf geachtet, dass die Narbenbildung so gering wie möglich gehalten wird. Der Eingriff dauert etwa zwei bis fünf Stunden und Du musst mit einem stationären Aufenthalt von bis zu einer Woche rechnen. Zudem ist eine Ausfallzeit von etwa zwei bis vier Wochen einzuplanen, denn Dein Körper braucht nach diesem großen Eingriff seine Zeit, bis er sich davon erholt hat.

Was muss nach der Operation beachtet werden?

Nach der Operation bleibt der Patient mindestens eine Nacht zur Beobachtung in der Klinik. Die Drainagen entfernt der Arzt nach wenigen Tagen. Anschließend erhält der Patient einen Kompressionsverband, welchen er für mindestens sechs Wochen tragen muss. In den kommenden Tagen sollte sich der Patient weitestgehend schonen und die Arme ruhig halten. Wir empfehlen die Oberarmstraffung im Winter durchführen zu lassen, da das Tragen der Kompressionswäsche im Sommer sehr unangenehm sein kann. Auch die Wundheilung kann dadurch beeinträchtigt werden.

Die Fäden entfernt der Chirurg nach etwa zehn bis zwölf Tagen. Sobald die Fäden gezogen sind, darf der Patient auch wieder Duschen.

Nach etwa sieben Tagen kann der Patient wieder zurück in die Arbeit. Auf Sport muss er aber für mindestens vier bis sechs Wochen verzichten.

Welche Risiken birgt eine Oberarmstraffung?

Nach einer Oberarmstraffung ist es normal, dass es zu Blutergüssen und Schwellungen im operierten Bereich kommt. Auch ein Taubheitsgefühl kann nach dem Eingriff auftreten. Dies verschwindet aber in der Regel in den ersten sechs Monaten nach der Operation zur Gänze.

Infektionen und Wundheilungsstörungen versucht der Arzt bereits durch das Setzen von Drainagen zu verringern. Bei einer schlechten Wundheilung können sich aber dennoch Flüssigkeitsansammlungen bilden, welche der Arzt bei einer starken Ausprägung punktieren muss.

 

Wie lange sind die Narben sichtbar?

Der Chirurg setzt den Schnitt so, dass die Narben so wenig wie möglich zu sehen sind. Es gilt aber zu beachten, dass sie nie ganz verschwinden. Durch Massagen und Salben kann der Patient die Narbe gut behandeln. Sollte sich die Narbe verdicken oder verhärten kann eine Cortison- oder Lasertherapie die Narben verbessern.

Wie viel kostet eine Oberarmstraffung?

Der Preis für eine Oberarmstraffung setzt sich unter anderem aus den Kosten für die Vor- und Nachsorgeuntersuchungen, Operationskosten, Materialien für die Operation, Medikamenten, Miete des OP-Saals und dem Krankenhausaufenthalt zusammen. Bei dem Beratungsgespräch kann Dir der Arzt einen Kostenvoranschlag machen, welcher individuell auf Dich abgestimmt ist.
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Das Wichtigste zur Oberarmstraffung kurz zusammengefasst:

  • Bei der Oberarmstraffung entfernt der Chirurg überschüssige Haut und Gewebe.
  • Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa eineinhalb Stunden.
  • Nach dem Eingriff muss der Patient einen Kompressionsverband für mehrere Wochen tragen.
  • Die Ausfallzeit beträgt etwa eine Woche.
  • Nach der Oberarmstraffung kann es zu einem Taubheitsgefühl sowie zu Blutergüssen, Schwellungen und Infektionen im operierten Bereich kommen.

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Quellen

Detsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie; https://www.dgaepc.de/wp-content/uploads/2015/04/Oberarmstraffung.pdf (letzter Zugriff: 14.06.2019)

Turkof E, Sonnleitner E: Oberarm- & Schenkelstraffung. Maudrich Verlag, Wien 2010

Bingöl A: BASICS – Plastische und ästhetische Chirurgie. Elsevier Verlag, 1. Auflage München 2014

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