Bauchdeckenstraffung – Alles zu Kosten, Ablauf und Risiken. ✅

Alle Informationen zur Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Die Ursache für hängende Haut am Bauch kann unterschiedliche Gründe haben. Die häufigsten Fälle liegen meist in einer Schwangerschaft oder einer starken Gewichtsreduktion ergründet. Jedoch können auch ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln und die dadurch entstehende Erschlaffung der Bauchdecke ein Grund für die oberflächliche Veränderung sein. Oftmals kann bereits mit einer Liposuktion (Fettabsaugung) das gewünschte Ergebnis erzielt werden. Gerade bei jüngeren Patienten wird häufiger zu einer Fettabsaugung geraten, da die Haut noch flexibler ist und die Eigenschaft besitzt, sich zurück zu bilden und nach dem Eingriff nicht mehr vom Körper weghängt. Durch die Bauchdeckenstraffung wird sowohl die Haut, als auch das Fettgewebe reduziert. Zusätzlich kann auch eine Korrektur der geraden Bauchmuskeln durchgeführt werden, wodurch die Bauchdecke zusätzlich stabilisiert und die Taille betont wird.

Dauer

2-3 Stunden

Kosten

ab 4900€

Ausfallzeit

2 Wochen

Stationär

3 - 4 Tage

Wann ist eine Bauchdeckenstraffung sinnvoll?

Überschüssige Haut kann insbesondere nach einer größeren Gewichtsabnahme oder einer Schwangerschaft auftreten. Bei Fettansammlungen im Oberbauch der Flanken besteht hier die Möglichkeit einer Kombination aus Fettabsaugung und Bauchdeckenstraffung.

Was muss vor der Operation beachtet werden?

Etwa vier Tage vor der Operation sollte das Rauchen eingestellt werden, da dies die Durchblutung hemmt und so die Wundheilung nach dem operativen Eingriff verzögert. Spätestens zehn Tage vor der Operation sollten in Absprache mit dem behandelnden Arzt alle blutverdünnenden Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, sowie Multivitaminpräparate abgesetzt werden. Unmittelbar sechs bis zwölf Stunden vor der Operation darf nichts mehr gegessen werden.

Wie verläuft die Bauchdeckenstraffung?

Bauchdeckenstraffung - Alles zu Kosten, Ablauf und Gefahren Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Hautschnitt erfolgt am Übergang zwischen Unterbauch zum Schamhügel, sodass die Narbe später unter Bikini- oder Badehose verschwindet. Anschließend kommt es zur Anhebung eines Haut-Fettgewebe-Lappens, der Nabel wird dabei umschnitten und die überschüssige Haut samt dem darunterliegenden Fettgewebe wird entfernt. Bei bestehender Rectusdiastase (Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln) können diese gerafft und Hernien (Bauchwandbrüche) gegebenenfalls behoben werden. Der umschnittene Bauchnabel wird nun an seiner vorgesehenen Stelle eingesetzt. Überschüssige Fettpolster an den Flanken oder dem Oberbauch können ebenfalls während der Operation korrigiert werden. Abschließend wird der Schnitt wieder vernäht und die Wundflüssigkeit über zwei Redondrainagen abgeleitet. Zuletzt wird noch ein Bauchgurt angelegt. Die Operationsdauer beträgt je nach Aufwand etwa zwei bis drei Stunden.

Was muss nach der Operation beachtet werden?

Der klinische Aufenthalt nach der Operation beträgt zwei bis drei Tage. Noch am selben Tag des Eingriffs kann in Begleitung einer Schwester aufgestanden werden. Es wird zu leichten bis mittelstarken Schmerzen kommen, die jedoch sehr gut mit Schmerzmitteln behandelt werden können.

Nach zwei Tagen werden die Drainagen entfernt und der Verband gewechselt. Vor allem an den ersten Tagen nach der Operation ist ein leicht gebückter Gang und ein Spannungsgefühl ganz normal. Etwa zehn Tage nach dem Eingriff kann wieder wie gewohnt geduscht werden.

Die Fäden werden nach zwei Wochen entfernt, anschließend sollte die Narbe mit den verschriebenen Salben gepflegt werden.

Es ist sehr wichtig, dass die Kompressionsstrümpfe mindestens ein bis zwei Wochen nach dem Eingriff getragen werden. Gegebenenfalls wird auf eine Thromboseprophylaxe mit Spritzen umgestellt. Der Bauchgurt sollte bis zu sechs Wochen nach der Operation in Absprache mit dem behandelnden Arzt getragen werden. In diesem Zeitraum sollten zudem körperliche Anstrengungen vermieden werden. Die Arbeitsfähigkeit bei leichten körperlichen Arbeiten ist bereits nach einer Woche wieder gewährleistet.

Welche Risiken und Gefahren birgt die Bauchdeckenstraffung?

Nach dem Eingriff können sich Blutergüsse bilden, die sich jedoch innerhalb weniger Tage zurückbilden werden. In seltenen Fällen können Serome (Ansammlungen von Wundflüssigkeit) entstehen, die gegebenenfalls einige Male punktiert werden müssen oder sich spontan aus der Wunde entleeren. Dies sollte jedoch mit keinerlei Schmerzen verbunden sein. In äußerst seltenen Fällen kann es zu kleinen Wundheilungsstörungen oder Infekten kommen.

Wie lange sind die Narben sichtbar?

Grundsätzlich ist es das Anliegen jedes Arztes, die Narbe so klein wie möglich zu halten. Es sollte dem Patienten jedoch bewusst sein, dass sich die Narbe in den meisten Fällen über die gesamte Breite des Bauches erstreckt. Die Narbe wird allerdings gut zu verstecken sein und kann zudem durch entsprechende Salben behandelt werden. Im Falle einer Verhärtung oder Verdickung der Narbe können Silikonpflaster, Cortison- oder Lasertherapien angewandt werden.

Es besteht jedoch kein Grund der Angst im heutigen Zeitalter modernster Behandlungsmöglichkeiten und wenn dennoch Fragen und Zweifel aufkommen sollten, stehen wir Dir bei mooci mit unserem Expertenteam zur Seite.

Worauf beziehen sich die Kosten einer Bauchdeckenstraffung?

Die Kosten beginnen im Durchschnitt bei 4900 Euro.

Das Wichtigste zur Bauchdeckenstraffung kurz zusammengefasst:

  • Die Bauchdeckenstraffung macht insbesondere bei Patienten Sinn, die überschüssige Haut entfernen lassen wollen. Sie reduziert sowohl Haut, als auch Fettgewebe.
  • Die Ausfallzeit nach der Operation beläuft sich auf eine Woche. Danach sind leichte körperliche Arbeiten bereits möglich.
  • Die Risiken sind temporäre Blutergüsse, Ansammlung von Wundflüssigkeit (selten), Wundheilungsstörungen und Infekte (äußerst selten).
  • Eine Bauchdeckenstraffung kostet 4.900 Euro aufwärts.


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