Alle Informationen zur Bodylift Behandlung

Nach einer massiven Gewichtsabnahme kann es zu einem starken Hautüberschuss und abgesunkenen Gewebe am gesamten Körper kommen. Dies schränkt nicht nur das tägliche Leben ein, sondern ist oft auch eine große psychische Belastung. Bei einem Bodylift entfernt der plastische Chirurg die überschüssige Haut und bringt das abgesunkene Gewebe wieder an die ursprüngliche Position. Dadurch wird dem Patienten wieder zu einer verbesserten Lebensqualität und Körpergefühl verholfen.

Dauer

2-5 Stunden

Kosten

ab 6000€

Ausfallzeit

2-4 Wochen

Stationär

2-4 Tage

Wann ist ein Bodylift sinnvoll?

Ein Bodylift ist dann sinnvoll, wenn ein Überschuss an Haut und abgesunkenem Gewebe vorhanden ist. Häufig ist dies nach einer starken Gewichtsabnahme der Fall, aber auch genetische Veranlagungen können der Grund für abgesunkenes Gewebe sein. Liegt eine Gewichtsabnahme vor, so ist es für ein Bodylift wichtig, dass das Gewicht bereits mehrere Monate konstant gehalten wird, um ein stabiles OP Ergebnis erreichen zu können. Mit Hilfe der rekonstruktiven Chirurgie kann eine Straffung des Gewebes und eine deutliche Verbesserung der Körpersilhouette erzielt werden.

Welche Varianten gibt es beim Bodylift?

Mit einem Bodylift kann überschüssige Haut und Gewebe an Oberschenkel, Po, Bauch, Brustkorb und Oberarmen entfernt werden.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Varianten des Bodylifts: Das Upper Bodylift, das Lower Bodylift und das zentrale Bodylift.

Bei einem Upper Bodylift strafft der ästhetische Experte die Haut an Rücken, Oberarmen, Brust und oberer Bauchregion.

Das Lower Bodylift hilft hingegen bei den Problemzonen Oberschenkel, Po sowie Bauch und das zentrale Bodylift strafft den Bauch- und Gesäßbereich.Hier findest du alle Antworten auf Deine Fragen zum Bodylift. Wer sind die Experten, welche Risiken gibt es und wie hoch sind die Kosten?

Was muss vor dem Bodylift beachtet werden?

Vor der Operation ist es wichtig, dass Du das Rauchen mindestens 14 Tage vor dem Eingriff einstellst. Dies ist notwendig, damit die Wundheilung nach der Operation so problemlos wie möglich verläuft. Starken Rauchern wird allerdings grundsätzlich von diesem Eingriff abgeraten, da massives Rauchen bei diesen Operationen zu schwerwiegenden Wundheilungsstörungen führen kann.

Eine Woche vor der Operation sollest Du zudem blutverdünnende Medikamente absetzen, da es ansonsten zu Komplikationen während und nach dem Eingriff kommen kann. Sollte bei Dir ein Magenband eingesetzt worden sein, so darfst Du 48 Stunden vor der Operation nur noch flüssige Nahrung zu dir nehmen.

Wie läuft ein Bodylift ab?

Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Schnittführung sowie die Länge der Narben hängen ganz davon ab, wie viel Hautüberschuss beim Patienten vorhanden ist. Es wird aber versucht, die Schnitte so zu planen, dass man sie möglichst gut verdecken kann. Sowohl bei dem Lower Bodylift, als auch bei dem Upper Bodylift kommt es zu einer Kombination aus Bauchdeckenstraffung, Oberschenkelstraffung, Bruststraffung und Oberarmstraffung. Bei dem zentralen Bodylift werden nur Bauchdecken- und Gesäßstraffung kombiniert.

Nachdem der Arzt die überschüssige Haut entfernt und das Gewebe gestrafft hat, vernäht er die Schnitte und bringt anschließend einen Kompressionsverband an.

Der Eingriff dauert, je nach Aufwand, zwischen zwei und fünf Stunden.

Was muss nach dem Bodylift beachtet werden?

Nach der Operation bleibt der Patient für etwa 2-4 Tagen in der Klinik und hat in den ersten zwei Tagen Bettruhe. Es werden Drainagen gesetzt, welche die Wundheilung durch den Abtransport von Wundflüssigkeiten unterstützen. Die Drainagen werden innerhalb der ersten Tage nach der Operation entfernt. Mithilfe und unter Aufsicht des Pflegepersonals beginnst Du bereits am ersten Tag nach dem Eingriff mit der Mobilisierung. Die Nähte werden nach etwa 14 Tagen entfernt und ab diesem Zeitpunkt ist auch duschen wieder erlaubt.

Es ist besonders wichtig, dass die Kompressionswäsche für sechs bis acht Wochen täglich getragen wird.

Meist braucht es etwa zwei bis drei Wochen, bis man wieder arbeiten kann. Zudem darf für die nächsten sechs bis acht Wochen weder schwer gehoben, noch getragen werden. Auf Sport solltest Du für sechs Wochen verzichten.

Welche Risiken birgt ein Bodylift?

Bei einem Bodylift handelt es sich um einen der aufwendigsten Eingriffe, welcher auch mit gewissen Risiken verbunden ist. Es kann, wie bei jedem Eingriff, zu Infektionen oder Wundheilungsstörungen kommen. Nach der Operation wird es meist zu blauen Flecken und Schwellungen kommen, welche sich aber wieder gänzlich zurückbilden. In seltenen Fällen kann es zu größeren Wundwasseransammlungen kommen und punktiert werden müssen.

Ist das Ergebnis nach einem Bodylift dauerhaft?

Ja, das Resultat nach dem Bodylift ist größtenteils dauerhaft. Man muss aber beachten, dass die Haut im Laufe der Zeit wieder an Elastizität verliert und ein leichtes Absinken möglich ist. Es ist zudem wichtig, dass das Gewicht nach der Operation relativ konstant bleibt.

Wie lange sind die Narben sichtbar?

Der Chirurg wird natürlich versuchen, die Narben so gering wie möglich zu halten, jedoch muss einem bewusst sein, dass die Narben nie zur Gänze verschwinden werden. Viele Narben lassen sich gut verstecken, heilen jedoch von Mensch zu Mensch individuell.

Damit die Narben schön verheilen, empfiehlt es sich eine Narbensalbe zu verwenden. Sollten sich die Narben verhärten oder verdicken, kannst Du auch Silikonpflaster sowie eine Laser- oder Cortisontherapie anwenden. Welche Therapie die Richtige für Deine Narben ist, erfährst Du bei unseren Experten.

Wie hoch sind die Kosten für ein Bodylift?

Pauschal lassen sich die Kosten für ein Bodylift nicht beziffern, da sie je nach Aufwand und Technik variieren. Meistens beginnen die Preise für ein Bodylift bei etwa 6.000€.

Das Wichtigste zum Bodylift kurz zusammengefasst:

  • Ein Bodylift ist dann sinnvoll, wenn zum Beispiel nach einer Gewichtsreduktion ein massiver Hautüberschuss vorhanden ist.
  • Bei einem Bodylift wird überschüssige Haut entfernt und abgesunkenes Gewebe wieder angehoben.
  • Es gibt drei verschiedene Arten des Bodylifts: Lower Bodylift, Upper Bodylift und zentrales Bodylift.
  • Die Ausfallzeit nach einem Bodylift beträgt etwa zwei bis drei Wochen. Je nach Heilungsverlauf sind leichte körperliche Arbeiten innerhalb der ersten Wochen wieder möglich. Auf Sport sollte für mindestens sechs Wochen verzichtet werden.
  • Die Narben verblassen in der Regel innerhalb der ersten Monate. Mögliche Risiken eines Bodylifts sind Schwellungen, blaue Flecken und Wundheilungsstörungen (z.B. Serome) sein.
  • Die Kosten für ein Bodylift beginnen bei 6000 Euro.


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