Muttermalkontrolle - Jetzt alle Informationen erfahren

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So gut wie jeder Mensch hat zumindest ein Muttermal auf der Haut. In der Regel sind diese für die Gesundheit vollkommen ungefährlich. Allerdings ist es durchaus möglich, dass sie sich bösartig verändern, weshalb eine jährliche Voruntersuchung absolut notwendig ist. Durch die regelmäßige Kontrolle lässt sich Hautkrebs schneller erkennen.

Dauer

15-30 Minuten

Ausfallzeit

keine

Stationär

nicht notwendig

Alles über die Muttermalkontrolle

Die Haut ist unser größtes Organ, auf welchem sich bei jedem Menschen Besonderheiten feststellen lassen. Dazu gehören unter anderem Muttermale, im lateinischen Naevi. Fast jeder Mensch hat zumindest ein Muttermal am Körper. Sie können sogar schon nach der Geburt vorhanden sein oder eben im Laufe des Lebens entstehen. In der Regel sind die Muttermale harmlos, allerdings können sie sich verändern und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Du Deine Muttermale regelmäßig kontrollieren lässt, denn so lässt sich das Risiko einer ernsthaften Erkrankung minimieren. Wir haben Dir alle relevanten Informationen zur Muttermalkontrolle zusammengestellt. Hier erfährst du, wie die Muttermale zustande kommen, wann die Vorsorgeuntersuchung für Dich Sinn macht, wie sie abläuft und natürlich auch, wie es mit den Kosten aussieht.

Was versteht die Medizin unter Muttermalen?

Unter Muttermalen, auch als Leberflecke bekannt, versteht die Medizin Pigmentflecken auf der Haut, welche zu den gutartigen Fehlbildungen gehören. Sie können auf Deinem gesamten Körper vorkommen, sogar auf Deiner Kopfhaut und Schleimhaut. In der Regel sind Muttermale harmlos. In manchen Fällen können sie sich jedoch ungünstig entwickeln und so eine echte Gefahr für Deine Gesundheit darstellen.

Wie entstehen Muttermale?

Produzieren die Hautzellen, welche für unsere Pigmente in der Haut zuständig sind zu viel Melanin, dann bildet sich ein Muttermal. Melanin ist ein wichtiger Bestandteil des Körpers, denn der Stoff verleiht nicht nur unserer Haut, sondern auch unseren Haaren und Augen ihren Farbton. Eine erhöhte Produktion des Melanins kann verschiedene Ursachen haben. Gerade Muttermale im Gesicht entwickeln sich häufig aufgrund der UV-Strahlung. Weitere Auslöser sind oftmals hormonelle Einflüsse, wie in der Pubertät oder während der Schwangerschaft, aber auch ein geschwächtes Immunsystem begünstigt die Entstehung der Pigmentflecken.

Woher kommt die Bezeichnung „Leberfleck“?

Die Muttermale haben an sich nichts mit der Leber zu tun. Man geht allerdings davon aus, dass die Male ihre Bezeichnung aufgrund ihrer Farbe erhalten haben, da diese der Farbe unserer Leber sehr ähnelt.

Wie sehen Muttermale aus?

Muttermale sehen bei jedem unterschiedlich aus. In der Regel sind sie klein und haben eine braune bis schwarze Farbe. Sie sind entweder flach oder heben sich etwas von Deiner Hautoberfläche ab, fühlen sich glatt oder leicht rau an und sind in manchen Fällen behaart.

Welche Formen gibt es?

Bei Muttermalen unterscheidet die Medizin zwischen zwei Formen, gutartige und bösartige Läsionen. Wir gehen etwas genauer auf die Unterschiede ein.

Gutartige Muttermale:

Wie der Name schon sagt, ist diese Art der Hautveränderung nicht schlimm. Im Laufe des Lebens können die Muttermale wachsen, allerdings muss dies keine negativen Folgen haben. Einige Menschen stören sich allerdings an ihnen und entscheiden sich dazu, das Mal entfernen zu lassen. Auch medizinisch gesehen, kann es durchaus sinnvoll sein, die Leberflecke entfernen zu lassen, zum Beispiel dann, wenn die Male einreißen und/ oder bluten.

Bösartige Muttermale:

Zwar sind Muttermale in der Regel gutartig, allerdings können sie sich so entwickeln, dass sie zu einer ernsthaften Gefahr für Deine Gesundheit werden. Verändert sich die Größe, Form oder Farbe Deines Muttermals, dann können dies erste Anzeichen für eine beginnende Erkrankung, wie zum Beispiel Hautkrebs, sein. Patienten, die sehr viele Muttermale haben, sind besonders gefährdet. Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken ist etwa 15-Mal höher als bei anderen Menschen.

Warum verändert sich ein Muttermal?

Eine Veränderung eines Leberfleckes wird vor allem durch eine intensive Sonneneinstrahlung begünstigt. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich das ehemalige Muttermal so verändert, dass daraus ein Tumor entsteht.

Warum ist eine Kontrolle sinnvoll?

Die jährliche Kontrolle der Muttermale ist sinnvoll und auch wichtig. Zwar sind die Leberflecke in den meisten Fällen harmlos, allerdings kann eine bösartige Veränderung zu Hautkrebs führen. Die Voruntersuchung hilft dabei, schnell eingreifen zu können, falls sich das Muttermal in eine ungünstige Richtung verändert.

Für wen kommt eine Kontrolle der Muttermale infrage?

Im Durchschnitt hat jeder Mensch etwa 20 Muttermale auf seiner Haut. Eine jährliche Kontrolle ist auch schon bei Kleinkindern sinnvoll. Spätestens ab dem 30. Lebensjahr solltest Du Deine Muttermale regelmäßig kontrollieren lassen, um so bei einer eventuell bösartigen Veränderung schnell handeln zu können. Je früher Du mit den Voruntersuchungen beginnst, desto besser!

Wer kontrolliert meine Muttermale?

Für die Kontrolle Deiner Muttermale gehst Du am Besten zum Hautarzt Deines Vertrauens. Auch Hausärzte führen übersichtmäßige Vorsorgeuntersuchungen durch und überweisen Dich bei eventuellen Auffälligkeiten dann an einen Experten weiter.

Wie läuft die Kontrolle ab?

Dein Dermatologe schaut sich die Muttermale ganz genau an und untersucht sie mithilfe eines Auflichtmikroskop auf Auffälligkeiten. Mit dem speziellen Gerät kann der Arzt schon kleinste Veränderungen feststellen und analysieren. Zudem legt Dein Hautarzt eine Art Katalog von Deinen Muttermalen an, sodass Veränderungen immer bildlich belegt sind und er die Zustände der Male von Untersuchung zu Untersuchung miteinander vergleichen kann. Der Arzt begutachtet Deinen kompletten Körper, sogar die Kopfhaut und Schleimhäute. Falls Du Muttermale an Stellen haben solltest, welche nicht sofort ersichtlich sind, dann ist es wichtig, dass Du auch auf diese hinweist, damit sie bei der Vorsorgeuntersuchung nicht vernachlässigt werden. Der Dermatologe untersucht die Muttermale auf Asymmetrien, ihre Begrenzung, die Farbe, Durchmesser und ihre Erhabenheit. Die Behandlung ist vollkommen schmerzfrei. Die Dauer der Untersuchung lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Es kommt darauf an, wie viele Male der Arzt kontrollieren muss. Du solltest aber mit etwa 15 bis 30 Minuten rechnen.

Wie oft sollte ich zur Kontrolle gehen?

Du solltest auf jeden Fall einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Gehört Hautkrebs zu Deiner familiären Vorgeschichte, dann solltest Du sogar zweimal im Jahr zur Kontrolle gehen, da bei Dir dann ein erhöhtes Risiko besteht, dass sich die Muttermale eventuell bösartig entwickeln.

Was sind mögliche Ergebnisse der Kontrolle?

Oftmals stellen sich die Muttermale bei der Vorsorgeuntersuchung als harmlos heraus. Du solltest trotzdem immer ein Auge auf sie haben, falls sich mögliche Veränderungen ergeben. Stellt der Dermatologe fest, dass sich ein Leberfleck in eine eher ungünstige Richtung verändert, dann entfernt er diesen, bevor es zu einem Tumor kommen kann. Genauere Informationen zur Muttermalentfernung findest Du hier.

Kann ich meine Muttermale selbst kontrollieren?

Es gibt die Möglichkeit, wie Du Dir selbst einen Eindruck davon machen kannst, ob ein Muttermal harmlos oder doch eher gefährlich ist. Als Hilfestellung dient die sogenannte ABCDE-Regel.

A= Asymmetrie: Sind die Male nicht gleichmäßig rund oder oval, dann gelten sie als asymmetrisch und somit als auffällig.

B= Begrenzung: Reißen die Ränder des Muttermals aus, es ist also keine eindeutige Begrenzung erkennbar, dann liegt auch hier eine Auffälligkeit vor.

C= Color/ Farbe: Ein harmloser Leberfleck weist in der Regel nur eine Farbe auf. Sind mehrere Farbtöne zu sehen, dann solltest Du auf jeden Fall Deinen Hautarzt aufsuchen.

D= Durchmesser: Ist Dein Muttermal größer als fünf Millimeter, oder es wächst und verändert sich schneller, als die anderen Male, dann solltest Du es ganz genau beobachten und untersuchen lassen.

E= Erhabenheit/Entwicklung: Kontrolliere Deine Muttermale regelmäßig, damit Du ungünstige Entwicklungen sofort erkennst und im Notfall schnell handeln kannst. Eine raue, schuppige Oberfläche und eine Höhe von mehr als einem Millimeter sind Auffälligkeiten, welche Du sofort von Deinem Dermatologen untersuchen lassen solltest.

Auch wenn Du selbst die Muttermale kontrollierst, solltest Du trotzdem mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung bei einem Dermatologen gehen!

Wie kann ich Muttermale vorbeugen?

Am besten meidest Du zu langen Kontakt mit direkter Sonneneinstrahlung. Gerade zu Mittagszeit sind die UV-Strahlen besonders intensiv und somit besonders schädlich für Deine Haut. Suche Dir am besten eine schattiges Plätzchen, denn auch hier wirst Du braun, ohne jedoch Deine Haut zu sehr zu strapazieren. Verwende bitte auch immer einen Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor. An empfindlichen Körperstellen solltest Du am besten immer ein längeres Kleidungsstück tragen.

Was kostet die Vorsorge?

Jüngere Patienten müssen oftmals die Kosten einer Vorsorgeuntersuchung selbst tragen, da das Risiko einer Hautkrebserkrankung erst in einem höheren Alter ansteigt. Du musst für die Kontrolle mit etwa 120-150 Euro rechnen, es kann jedoch sein, dass Du einen kleinen Teil der Kosten wieder erstattet bekommst. Halte am besten Rücksprache mit Deiner Krankenkasse, welche Leistung sie übernimmt.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Hautkrebs kommt häufiger bei Menschen in einem höheren Alter vor, allerdings ändert sich dies seit ein paar Jahren, weshalb die Krankenkassen die Kosten einer Muttermalkontrolle nun meist schon ab dem 35. Lebensjahr übernehmen.

Das Wichtigste zur Muttermalkontrolle kurz zusammengefasst:

  • Bei Muttermalen handelt es sich in der Regel um gutartige Fehlbildungen der Haut
  • Fast jeder Mensch hat Leberflecke am Körper
  • In manchen Fällen können sich die Male so verändern, dass sich daraus Hautkrebs bildet
  • Du solltest Deine Muttermale sehr gut beobachten
  • Bei Änderungen der Form, Farbe oder Größe solltest Du sofort einen Arzt aufsuchen
  • Wir empfehlen Dir mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Gehört Hautkrebs zu Deiner familiären Vorgeschichte, dann solltest Du am besten zweimal im Jahr zur Kontrolle gehen
  • Meide übermäßige direkte Sonneneinstrahlung und achte auf einen guten Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Die Krankenkassen übernehmen ab dem 35. Lebensjahr die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen. Bist Du jünger, dann kläre mit Deiner Kasse im Vorhinein ab, welche Kosten sie übernimmt. Du musst allerdings mit etwa 120-150 Euro rechnen

Wie finde ich den richtigen Arzt?

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