Ohrenverkleinerung - Jetzt alle Informationen erfahren

Bei einer Ohrenverkleinerung kann der Arzt das Ohr optisch verschmälern und verkleinern. Bei diesem Eingriff kann das Ohr um bis zu 30 Prozent verkleinert werden.

Dauer

2 - 3 Stunden

Ausfallzeit

7 bis 14 Tage

Stationär

nicht notwendig

Welche Gründe gibt es für eine Ohrenverkleinerung?

Große Ohren gelten in unserer Gesellschaft meist als Schönheitsmakel. Hänseleien und Spott können die unschönen Folgen sein, welche traumatische Spuren hinterlassen und sogar zu psychische Belastungenen führen können. Zudem fühlen sich Patienten häufig in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Kurzhaarfrisuren stellen für viele Frauen ein Tabu dar und auch auf das Tragen von Ohrschmuck verzichten sie häufig. Während Patientinnen die Ohren teilweise hinter langen Haaren verstecken können, sieht es beim männlichen Geschlecht nicht ganz so einfach aus. Die meisten Männer tragen ihre Haare kurz, was bedeutet, dass der Blick sofort auf die Ohren fällt.

Was passiert bei einer Ohrenverkleinerung?

Bei der Ohrenverkleinerung reduziert der Chirurg die Größe der Ohren, indem er den Überschuss an Haut sowie Knorpel entfernt und ein neues Ohr formt, welches natürlich aussieht. Dadurch erhält der Patient ein neues Erscheinungsbild. Die Verkleinerung der Ohren kann ambulant und unter örtlicher Betäubung stattfinden. Ein Dämmerschlaf und Vollnarkose sind ebenfalls möglich, kommen allerdings eher bei Kindern, da diese häufig einen höheren Bewegungsdrang haben. Die Behandlung dauert in etwa zwei bis drei Stunden.

Für wen ist eine Ohrenverkleinerung geeignet?

Eine Verkleinerung ist für Menschen gedacht, welche unter überproportional großen Ohren leiden und die nach einer Möglichkeit suchen, diesem Leiden ein für allemal ein Ende zu setzen. Nicht nur Erwachsene können sich einer Ohrenverkleinerung unterziehen, sondern auch Kinder ab einem Alter von sechs Jahren. Auf diese Weise können Hänseleien und Spott aufgrund der großen Ohren in der Schule vermieden werden. Eine Operation vor dem sechsten Lebensjahr ist nicht zu empfehlen, da das Ohrwachstum noch nicht abgeschlossen und der Ohrknorpel zu dünn ist.

Was passiert vor dem Eingriff?

Vor dem Eingriff findet ein Gespräch zwischen Dir und dem behandelnden Arzt statt. Ihr besprecht Deine Vorstellungen und Wünsche, wie Deine neuen Ohren aussehen sollen. Er begutachtet Deine Ohren ganz genau und erklärt Dir den Ablauf der Operation. Da die Ohrenverkleinerung einen Eingriff in Deinen Körper darstellt, kann es zu Komplikationen während und nach der Behandlung kommen. Der Experte klärt Dich ebenfalls über die Risiken auf. Wenn Du Fragen haben solltest, dann kannst Du sie dem Chirurg stellen. Er beantwortet sie Dir alle geduldig, damit Du ein sicheres Gefühl hast, wenn Du die Praxis verlässt. Falls Du Dich dazu entscheidest, die Operation unter Vollnarkose durchführen zu lassen, musst Du zusätzlich zum Gespräch mit dem Arzt auch noch mit dem Anästhesisten sprechen. Dieser untersucht Dich gründlich und geht mit Dir einen Fragebogen zu eventuellen Erkrankungen und vorherigen Narkosen durch. So stellt er sicher, dass Du die Narkose gut verträgst. Erst wenn er sein OK gibt, kann der Eingriff stattfinden.

Was muss ich vor der Operation beachten?

Nachdem Du Dein Vorsorgegespräch mit dem behandelten Arzt hattest, musst Du ein paar Dinge beachten, bevor die Operation stattfinden kann. Etwa 14 Tage vor dem Eingriff solltest Du auf Medikamente verzichten, welche Inhaltsstoffe zur Blutverdünnung beinhalten. Schlafmittel solltest Du ebenfalls absetzen. Trinke keinen Alkohol vor der Operation und verzichte auf den Konsum von Zigaretten. Nikotin vermindert die Durchblutung Deiner Organe und kann so die Wundheilung verzögern.

Wie verläuft die Ohrenverkleinerung?

Damit nur eine möglichst kleine und unauffällige Narbe entsteht, setzt der Chirurg in die Oberkante der Ohrmuschel einen kleinen Schnitt und löst anschließend etwa ein Drittel der Haut von der Vorderseite Deines Ohres ab. Im weiteren Verlauf der Operation setzt der Chirurg in den Ohrknorpel der Ohrmuschel einen stern- oder keilförmigen Schnitt. Er legt die Knorpelränder aneinander und vernäht diese wieder, wodurch das Ohr seine neue, verschmälerte Form erhält. Der Experte durchtrennt ebenfalls die Ohroberkante, allerdings geschieht dies so, dass die Narbe später kaum zu sehen ist, da sie sich im Ohransatz befindet. Nun passt der Experte die Haut, welche er anfangs gelöst hat, an die neue Ohrmuschel an und entfernt anschließend die überschüssige Haut. Zudem entfernt er einen zusätzliche Hautstreifen an der Ohrrückseite. Nach dem erfolgten Eingriff, bekommst Du einen speziellen Verband angelegt, welcher Deine neuen Ohren schützt. Auch ein Stirnband bietet hier eine gute Möglichkeit die Ohren im Alltag zu schützen.

Welche Komplikationen und Risiken können auftreten?

Jeder operative Eingriff beinhaltet die Gefahr von Komplikationen, welche während der Behandlung und der Heilungsphase auftreten können. In den ersten Wochen kommt es zu Blutergüssen und Schwellungen. Dies sind ganz normale Symptome und heilen in der Regel von selbst wieder ab. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist es ratsam, sich vom Arzt Antibiotika verschreiben zu lassen. Eventuell muss der Chirurg in einer Nachbehandlung die Blutergüsse ebenfalls „ausräumen“. Dabei punktiert er das Hämatom und legt eine Drainage, was den Druck vom Gewebe nimmt. Durch das Tragen des Verbands kann es zu einem unangenehmen Juckreiz und Schmerzen kommen.

Was muss ich nach der Operation beachten?

Die Ohrenverkleinerung zählt eher zu den kleineren operativen Eingriffen. Trotzdem ist die Operation eine Belastung für Deinen Körper. Schone Dich und vermeide körperliche Anstrengungen, damit die Wunden schnell und unkompliziert abheilen können. Den speziellen Kopfverband musst Du für mindestens zwei Tage tragen. Er schützt Deine Ohren vor Verletzungen und Infektionen. Anschließend empfiehlt es sich, für weitere zwei bis vier Wochen ein weiches Stirnband zu tragen. Die Nähte zieht der Chirurg etwa nach 10 bis 14 Tagen. Verzichte auf den Konsum von Alkohol und Nikotin, um die Gefahr einer verzögerten Wundheilung zu vermeiden. Wenn Du Deine Haare wäschst, dann musst Du sehr vorsichtig vorgehen. Versuche, Deine Ohren nicht zu knicken. Verzichte die ersten Wochen nach dem Eingriff auf Sport, Saunagänge und Schwimmbadbesuche.

Wann kann ich das fertige Ergebnis sehen?

Dein Körper braucht seine Zeit, um sich von dem Eingriff zu erholen. Nach der Operation sind Schwellungen und Blutergüsse normal. Es dauert seine Zeit, bis diese abheilen. Nach etwa zwei bis drei Monaten kannst Du dann das endgültige Ergebnis sehen. Dieses hält dauerhaft und bedarf in der Regel keiner Nachkorrektur.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Für eine Ohrenverkleinerung musst Du mit etwa 2.900 – 3.900 Euro rechnen. Allerdings gilt zu beachten, dass die Preise variieren, je nachdem wie groß der Aufwand und das zu behandelnde Areal ist.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten des Eingriffs?

Da es sich bei der Ohrenverkleinerung um einen rein kosmetischen Eingriff handelt, beteiligt sich die Krankenkasse nicht an den Kosten. Bei Kindern und Jugendlichen sieht es jedoch anders aus. Da eine Verkleinerung der Ohren dazu beitragen soll, dass es während der Schulzeit nicht zu Hänseleien kommt, übernehmen die Krankenkassen in diesen Fällen meist die Kosten. Allerdings ist es von Kasse zu Kasse verschieden, bis zu welchem Alter sie aufkommen. Manche zahlen nur bis zum zehnten, andere wiederum bis zum sechzehnten Lebensjahr. Am besten ist es, bei der Krankenkasse nachzufragen. Bei Erwachsenen beteiligt sich die Krankenkasse nur in sehr wenigen Ausnahmefällen.

Das Wichtigste zum Thema Ohrenverkleinerung kurz zusammengefasst:

  • Bei der Ohrenverkleinerung handelt es sich um einen häufigen Eingriff
  • Es können schon Kinder ab sechs Jahren operiert werden
  • Die OP dauert in der Regel zwei bis drei Stunden, erfolgt ambulant und unter örtlicher Betäubung
  • Nach dem Eingriff musst Du für zwei Tage einen speziellen Verband tragen; wir empfehlen noch für weitere zwei bis vier Wochen ein weiches Stirnband zu tragen
  • Deine Ohren sind anfangs geschwollen und sehr empfindlich
  • Die Kosten belaufen sich auf etwa 2.900 bis 3.900 Euro
  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten in der Regel nur bei Kindern und Jugendlichen

Wie finde ich den richtigen Arzt?

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