Wangen: Korrektur der Wangenknochen und Grübchen-Op!

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Nach heutigen Schönheitsidealen zeichnet sich ein schönes Gesicht durch eine asymmetrische Form von Nase, Kinn und Wangen aus. Eine besondere Bedeutung kommt dabei hohen und markanten Wangenknochen zu, die dem Gesicht einen strahlenden und anmutigen Ausdruck verleihen. Im Folgenden wollen wir Dir verschiedene Behandlungsmethoden einer Wangenkorrektur vorstellen, die dazu beitragen können, eine proportionierte Gesichtsform zu erzielen.

Dauer

30-180 Minuten

Ausfallzeit

Bis zu 14 Tage

Stationär

Nicht notwendig
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Was versteht die Medizin unter einer Wangenkorrektur?

Eine Wangenkorrektur, auch unter dem Begriff Wangenknochenkorrektur bekannt, ist ein Eingriff aus dem Bereich der ästhetisch plastischen Chirurgie, der darauf abzielt, das Gesicht des Patienten durch eine Veränderung der Wangenknochen harmonischer wirken zu lassen. 
Die Wangenknochen an beiden Seiten des Gesichtsschädels sind Teil des paarigen Jochbeins, dessen Struktur, neben der des Kiefers und des Stirnbeins, im Wesentlichen die Gesichtsform eines Menschen bestimmt.

Wann wird eine Wangenkorrektur durchgeführt?

Viele Patienten wünschen sich eine stärkere Betonung ihrer Wangenknochen. Insbesondere hohe Wangenknochen mit gleichmäßig geformten Konturen gelten als Schönheitsideal und lassen das Gesicht jung, ausdrucksvoll und harmonisch erscheinen. Sind diese jedoch nicht von Natur aus vorhanden, können operative und nicht-operative Korrekturen der Wangen hierbei Abhilfe schaffen. Zudem lassen sich dadurch seitliche Augenfalten und vorhandene Tränensäcke mildern.

 

Hohe Wangenknochen werden in der Gesellschaft als besonders schön wahrgenommen

Welche nicht-operativen Möglichkeiten der Wangenkorrektur gibt es?

Unterspritzung mit Hyaluronsäure
Eine einfache Behandlungsmethode, um Deinen Wangen mehr Volumen zu geben, ist die Unterspritzung mit unterschiedlichen Füllstoffen. Die primäre Behandlungsmethode ist meistens die Unterspritzung mit Fillern wie Hyaluronsäure. Bei abbaubaren Fillern besteht ein zeitlich begrenztes Ergebnis, sodass wiederholende Behandlungen erfolgen können. Dies ist meist eine sehr gute Lösung, denn damit kann Dein Arzt immer wieder aufs Neue auf Deinen individuellen Alterungsprozess eingehen. Die Unterspritzung kann in lokaler Betäubung erfolgen, sodass Schmerzen nur sehr gering während der Behandlung auftreten.

Eigenfett-Injektion
Wangenknochen können neben abbaubaren Fillern auch mit nicht abbaubaren Füllstoffen behandelt und damit bleibende Resultate erzielt werden. Hier eignet sich beispielsweise die Eigenfett-Injektion. Bei der Eigenfett-Injektion entnimmt Dir Dein Arzt Fettgewebe von anderen Stellen wie dem Bauch oder der Hüfte und transplantiert dieses anschließend in die Wangenpartie. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass es sich bei dem Füllmaterial um körpereigenes Gewebe handelt, wodurch meist weniger Komplikationen auftreten und der Effekt länger anhält. Jedoch ist eine Behandlung mit Eigenfett in der Regel teurer als eine Behandlung mit alternativen Füllmaterialien.

Welche operativen Möglichkeiten zur Wangenkorrektur gibt es?

Bei sehr abgeflachten Wangen und Wunsch des Patienten nach deutlicher Veränderung der Wangenknochen kommen häufig Implantate zum Einsatz, die es in verschiedenen Formen und Größen gibt und individuell angepasst werden können. Diese können aus Kunststoff, gefriergetrocknetem Knorpel oder Keramik bestehen. Als mögliche Alternative oder fallweise auch zusätzliche Behandlungsmöglichkeit bietet sich ein Facelift des Mittelgesichts an, bei dem Dein Arzt je nach verwendeter Methode die Haut der Wangen oder die Haut der Wangen und das Unterhautgewebe/ die Fettpads strafft. Bei Wunsch nach einer schmaleren Wangenpartie bietet sich eine Verkleinerung der Wangenmuskeln/Fettpads an – diese Methode ist jedoch stark umstritten.

Was muss ich vor einer Operation beachten?

Vor dem Eingriff bespricht der Chirurg mit Dir den Ablauf der Operation noch einmal ganz genau und begutachtet Dich ein letztes Mal. Du solltest etwa 14 Tage vor der Behandlung auf Medikamente verzichten, welche die Blutgerinnung beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise Aspirin, Plavix, ASS, Thrombo ASS oder Marcoumar. Du solltest ebenfalls Medikamente wie Schlafmittel absetzen. Am besten besprichst Du dies jedoch zuvor mit Deinem behandelnden Arzt, dieser kann Dir gegebenenfalls ein Ersatzmittel verschreiben. Verzichte am besten auch auf den Konsum von Alkohol und Nikotin, denn beide Stoffe können sich negativ auf Deine Wundheilung auswirken.

Wie verläuft die Operation bei einer Wangenkorrektur?

Je nach Schwere des operativen Eingriffs erfolgt die Wangenkorrektur mittels Implantaten unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose. In den meisten Fällen setzt Dein Operateur einen kleinen Schnitt im Inneren des Mundes (enoraler Zugang), um anschließend das Implantat auf die Wangenknochen zu legen. Um einem Abkippen oder Verrutschen des Implantates vorzubeugen, fixiert der Chirurg das Implantat mit einer kleinen Minischraube auf dem Wangenknochen. Neben dem enoralen Zugang besteht zudem die Möglichkeit, über einen Schnitt unter den Wimpern das Implantat auf den Wangenknochen zu bringen. Meist wird dieser Zugang gewählt, wenn eine Wangenkorrektur mit einer Unterlidkorrektur oder einem Facelift kombiniert werden soll. Abschließend verschließt der Operateur die Wunde im Mund mit selbst auflösenden Fäden und Du bekommst einen stützenden Verband zum Tragen. Im Normalfall beträgt die Dauer des Eingriffs etwa ein bis zwei Stunden.

 

Mithilfe verschiedener Behandlungen ist eine Korrektur der Wangen möglich

Was muss ich nach der Operation beachten?

Nach Abklingen der Narkose kannst Du im Normalfall die Klinik verlassen, solltest aber beachten, dass Du danach nicht selbst Auto fahren darfst und dementsprechend im Vorfeld der Operation für eine Begleitperson sorgen solltest. Insbesondere in den ersten Tagen nach dem Eingriff empfehlen wir Dir für einen optimalen Heilungsprozess auf eine allgemeine Schonung Deinerseits zu achten sowie auf Nikotin und Alkohol zu verzichten. Im Falle eines Hautschnitts von außen entfernt Dein Arzt die Fäden nach etwa 7 Tagen. Bei Fäden, die er in der Mundhöhle vernäht hat, ist ein Fadenzug nicht notwendig, da es sich hierbei um selbst auflösendes Material handelt. Mittels Kühlung kannst Du eventuell auftretende Schmerzen oder ein Taubheitsgefühl lindern.

Um Infektionen zu verhindern, ist eine gründliche Mundhygiene wichtig. Daher solltest Du nach jeder Mahlzeit Deinen Mund mit einer speziellen Lösung ausspülen. Mitunter verordnet Dir Dein Arzt auch für den postoperativen Zeitraum ein Antibiotikum. Ebenfalls solltest Du beim Zähneputzen und der Gesichtswäsche behutsam vorgehen. Im Allgemeinen kannst Du nach spätestens zwei Wochen Deinem gewohnten Alltag wieder nachgehen. Meiden solltest Du jedoch zunächst weiterhin direkte UV-Bestrahlung und sportliche Betätigung.

Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Nach dem operativen Eingriff können Schmerzen, Schwellungen und Blutergüsse im Gesicht auftreten, die allerdings meist nach wenigen Tagen abklingen. Ebenfalls kann es zu Entzündungen und Blutungen im Wundbereich kommen. Häufig leiden Patienten unter einem Taubheitsgefühl, das in seltenen Fällen dauerhaft bestehen bleibt. Weitere Komplikationen können ein Abstoßen oder Verrutschen eingesetzter Implantate sein. Zudem können diese Druck auf die Zähne ausüben. Außerdem sind allergische Reaktionen auf Implantate oder Füllflüssigkeiten möglich. Bei vorgenommener Wangenunterspritzung mit körpereigenem Fett können zusätzliche Komplikationen in Form von Asymmetrien und Verhärtungen auftreten.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Soll eine Wangenkorrektur aus rein ästhetischen Gründen erfolgen, musst Du selbst für die Behandlungskosten aufkommen. Bei Knochenbrüchen im Gesicht, die beispielsweise nach Unfällen oder heftiger Gewalteinwirkung entstanden sind, sowie Erkrankungen, die zu einer Schädigung des Jochbeins führen, übernehmen die Krankenkassen dagegen oftmals die anfallenden Kosten für eine entsprechende Korrektur.

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Grübchen-Op


Was ist eine Grübchen-OP?

Eine Grübchen-OP – auch als Grübchenrekonstruktion bezeichnet – ist eine spezielle Form der Wangenkorrektur, die dazu dient, kleine Grübchen in den Wangen zu bilden. Für viele Frauen gelten solche beim Lächeln sichtbare Einkerbungen in den Wangen als Schönheitsideal. Sie wirken süß und niedlich und geben dem Gesicht beim Lächeln einen besonders glücklichen und freundlichen Ausdruck. Mitunter kann in einer entsprechenden Operation auch ein Grübchen am Kinn konstruiert werden, was bevorzugt von Männern gewünscht wird.

Was muss ich vor einer Grübchen-Operation beachten?

Vor einer solchen Operation findet ein Beratungsgespräch mit Deinem behandelnden Arzt statt, indem er Dir von dem Operationsablauf berichtet und Dich über mögliche Risiken und Komplikationen aufklärt. Ebenfalls informiert er Dich darüber, dass eine Grübchen-OP nicht immer zu sichtbaren Ergebnissen führt. Vor allem bei besonders runden Wangen lassen sich häufig keine ausreichend sichtbaren Effekte erzielen. Jedoch kann auch nicht ausreichendes Fettgewebe bei einem sehr schmalen Gesicht im Bereich der Wangen die Bildung von Grübchen verhindern. Weiterhin solltest Du beachten, dass Du etwa 14 Tage vor dem Eingriff auf Nikotin, Alkohol und blutverdünnende Medikamente verzichten solltest. Zum Eingriff selbst solltest Du nüchtern erscheinen.

 

Grübchen sind sehr beliebt

Wie verläuft die Operation?

Die Grübchen-OP erfolgt in der Regel ambulant und unter lokaler Betäubung. Vor der eigentlichen Operation markiert Dein Chirurg die entsprechenden Stellen in Deinem Gesicht, an denen sich später die Grübchen befinden sollen. Nach Einsetzen der lokalen Betäubung beginnt der Eingriff mit dem Setzen eines Schnittes an der jeweiligen Innenseite der Wangen. Da die Schnitte im Inneren der Wange vollzogen werden, sind nach der Operation keinerlei Narben sichtbar. Im nächsten Schritt entfernt Dein Arzt ein kleines Stück des Wangenmuskels, wodurch sich später beim Lächeln durch die entstandene Lücke die Haut zusammenzieht und das Grübchen entsteht. Abschließend vernäht er das Gewebe.

In den meisten Fällen ist die Operation nach etwa 30 Minuten beendet. 
Wichtig zu wissen ist, dass das Ergebnis des medizinischen Eingriffs erst nach einer gewissen Zeit sichtbar wird.

Was muss ich nach der Operation beachten?

Bereits am selben Tag des operativen Eingriffs kannst Du wieder nach Hause gehen und Deinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Für etwa 14 Tage solltest Du auf Nikotin, Alkohol sowie blutverdünnende Medikamente (falls nicht ärztlich verordnet) verzichten. Da sich die Wundnähte im Mundraum befinden, ist eine gründliche Mundhygiene für einen optimalen Heilungsverlauf entscheidend. Hierfür kannst Du antibakterielle, aber möglichst sensitive Mundspülungen verwenden, wobei Dich Dein Arzt über passende Produkte beraten kann. Weiterhin solltest Du nach Möglichkeit Druck auf die operierte Region vermeiden und auf anstrengende Sportarten und Bewegungen sowie Hitze durch Sauna oder heiße Bäder verzichten.

Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Nach der Behandlung kann es zu Blutungen, Schwellungen und Schmerzen kommen, die in den meisten Fällen jedoch nach einigen Tagen wieder verschwinden. Weiterhin sind Wundheilungsstörungen und Infektionen bekannt. Zudem kann es vorkommen, dass die erzeugten Grübchen dauerhaft sichtbar sind und nicht nur, wie in der Regel von Patienten gewünscht, bei einem Lächeln. Außerdem ist eine Ungleichheit beider Seiten möglich.

Welche alternative Behandlungsmöglichkeit gibt es?

Eine andere Behandlungsmethode, die unter lokaler Betäubung und ambulant erfolgt, ist das Einsetzen von speziellen Implantaten. Der Nachteil hierbei besteht jedoch darin, dass das Ergebnis schnell künstlich wirkt, da die Implantate auch ohne Gesichtsmimik und damit ohne Lächeln sichtbar bleiben. Zudem können durch das Einbringen von Implantaten ins Hautgewebe weitere Komplikationen entstehen.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Da eine Grübchen-OP in der Regel ausschließlich aus ästhetischen Gründen erfolgt, bezahlen die Krankenkassen nicht deren Kosten. Die Kosten setzen sich unter anderem aus den verwendeten Materialien, der Arbeitszeit, dem Erstgespräch und der Nachsorge zusammen.

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Mit einer Grübchen-Op kannst auch Du zu den süßen Dellen gelangen

Alle wichtigen Informationen zusammengefasst

  • Nicht-operative Behandlungsmethoden bei der Wangenkorrektur umfassen eine Unterspritzung mit
 abbaubaren und nicht abbaubaren Füllstoffen sowie eine Eigenfett-Injektion.
  • Zu den operativen Behandlungsmöglichkeiten zählen das Einsetzen von Implantaten, 
ein Facelift und eine Verkleinerung der Wangenmuskeln.
  • Eine spezielle Form der Wangenkorrektur ist die Grübchen-OP, bei der der Chirurg ein kleines Stück des Wangenmuskels entfernt, wodurch nach dem Eingriff beim Lächeln Grübchen zu sehen sind.
  • Da in den meisten Fällen die Schnitte innerhalb des Mundes erfolgen, sind keine Narben sichtbar.
  • Zu möglichen Komplikationen der operativen Eingriffe zählen unter anderem Blutungen, Schwellungen, Schmerzen, Infektionen und Wundheilungsstörungen.
  • Die Krankenkassen übernehmen bei jeglichen Formen der Wangenkorrektur, die ausschließlich aus ästhetischen Gründen erfolgen sollen, nicht die anfallenden Behandlungskosten.

 

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Quellen

https://www.dgaepc.de/wp-content/uploads/2015/04/Kinn-Wangenkorrektur.pdf (Stand: 29.05.2019)

 

 

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