Hallux Valgus

Hallux Valgus

Bei einem Hallux Valgus neigt sich die große Zehe immer weiter nach innen, was bei den Betroffenen zu starken Schmerzen führt. Ist der Hallux Valgus bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, kann meist nur noch eine Operation die Beschwerden lindern.

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“Schnellenden Finger” (Tendovaginitis stenosans)

“Schnellenden Finger” (Tendovaginitis stenosans)

Auf einmal versteift der Finger und viele Bewegungen sind nur noch schwer oder gar nicht mehr möglich. Dazu kommen oftmals starke Schmerzen. Das sind meist erste Anzeichen für eine Erkrankung, welche als „Schnellender Finger“ oder „Schnappfinger“ bekannt ist. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Erkrankung gut in den Griff zu bekommen, beziehungsweise sie sogar ganz zu heilen.

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Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus der oberen Extremität im Bereich des Handgelenks. Symptome sind unter anderem Taubheitsgefühle, Sensibilitätsstörungen und Schmerzen in der gesamten Hand, dies vorwiegend nachts. Unbehandelt ist die Gefahr hoch, dass eine dauerhafte Beeinträchtigung zurückbleibt. Wir haben Dir die wichtigsten Informationen zusammengestellt, welche du über das Karpaltunnelyndrom wissen solltest.

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Dupuytren Kontraktur

Dupuytren Kontraktur

Die eigenen Hände nicht mehr richtig nutzen zu können, ist für die meisten Menschen wohl eine Horrorvorstellung. Einfaches Händeschütteln, Handschuhe anziehen, das Greifen nach alltäglichen Gegenständen – all dies ist für Betroffene der Dupuytren Kontraktur, auch Dupuytren’sche Kontraktur genannt, kaum beziehungsweise gar nicht möglich. Häufig sind beide Hände davon betroffen, wobei die Ausprägung der Kontrakturen an den Händen unterschiedlich sein kann. Männer leiden dreimal so häufig an der Krankheit wie Frauen. Mit Hilfe dieses Artikels möchten wir Dir einen Überblick über die Erkrankung geben und Dir die wichtigsten Behandlungsmethoden vorstellen.

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Ellenrinnensyndrom (Sulcus nervi ulnaris-Syndrom)

Ellenrinnensyndrom (Sulcus nervi ulnaris-Syndrom)

Sicherlich ist Dir der „Musikantenknochen“ ein Begriff. Er verursacht höllische Schmerzen, wenn man sich an ihm stößt. Doch das unangenehme Gefühl löst nicht der Knochen selbst aus, sondern ein Nerv. Dieser als Ellennerv oder Nervus ulnaris bezeichnete Nerv sorgt dafür, dass Du Gegenstände gut greifen kannst. Ist er eingeengt, können Taubheitsgefühle in den Fingern auftreten, was Mediziner in der Fachsprache als Sulcus nervi ulnaris-Syndrom, Ulnarisrinnensyndrom, Kubitaltunnelsyndrom oder auch einfacher als Ellenrinnensyndrom bezeichnen. Wir erklären Dir im Folgenden, wann eine Operation sinnvoll ist, wie diese verläuft und was Du dabei alles beachten solltest.

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Polydaktylie

Polydaktylie

Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderes Ereignis. Sind plötzlich mehr als fünf Finger oder Zehen beim Neugeborenen zu sehen, sitzt der Schock bei den Eltern oft tief. Diese anatomische Besonderheit heißt Polydaktylie und stellt eine der häufigsten angeborenen äußeren Fehlbildungen dar.

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Alles über die Hand- und Fußchirurgie

Die Aufgabe der Fußchirurgie ist es, den Patienten bestehende Schmerzen zu nehmen und, wenn notwendig, auch die Optik des Fußes wieder herzustellen. Eine der häufigsten Fußerkrankungen ist der Hallux Valgus. Dabei neigt sich die große Zehe nach innen und der Mittelfußknochen an der Fußinnenseite drückt nach außen. Knochen und Schuh reiben so bei jedem Schritt aneinander, was zu Schmerzen führt. Doch nicht nur die unangenehme Reibung ist ein Problem. In den meisten Fällen schämen sich die Patienten ebenfalls für die Optik ihres Fußes, welche durch die massive Schiefstellung in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Tragen von offenen Schuhen im Sommer, oder Schwimmbadbesuche sorgen bei den meisten Patienten für unwohlsein. Wir haben Dir wichtige Informationen über Behandlungen, Risiken und Kosten zusammengestellt.

Was versteht man unter der Hand- und Fußchirurgie?

Die Fußchirurgie verhilft den Patienten dazu, wieder schmerzfrei gehen zu können und auch die Optik kann der Chirurg mithilfe eines Eingriffs wiederherstellen. In einem Vorgespräch begutachtet der Mediziner Deinen Fuß und entscheidet dann, welche Methode für Dich am geeignetsten ist. Mithilfe der festgelegten Technik richtet er Dein Fußskelett dann wieder in die vorhergesehene Position aus. Die Knochen fixiert der Arzt am Ende so, dass diese sich nicht mehr verschieben können. Durch den Eingriff gelangen die Patienten wieder zu einem neuen Lebensgefühl.

Die Handchirurgie ist in der Medizin ein eigenständiges Fachgebiet und beschäftigt sich mit der Therapie von Erkrankungen und Verletzungen von Haut, Nerven, Sehnen, Knochen, Bändern, Gelenken und Blutgefäßen der Hand. Darunter fallen unter anderem kindliche Fehlbildungen, altersbedingte Verschleißerscheinungen, chronische Schmerzsyndrome, rheumatische Veränderungen sowie abgetrennte Finger oder ganze Extremitäten.

Welche Erkrankungen lassen sich mittels eines Eingriffs beheben?

Hallux Valgus

Der Hallux Valgus ist eine der häufigsten Fußerkrankungen weltweit, wobei Frauen um einiges häufiger betroffen sind als Männer. Im fortgeschrittenen Stadium können die Betroffenen kaum noch einen Schritt gehen, ohne starke Schmerzen zu verspüren, da der komplette Fuß nach und nach einer Schiefstellung unterliegt. Insgesamt gibt es über 30 verschiedene Methoden, einen Hallux zu operieren. Zwar gibt es ebenfalls nicht-operative Methoden, wie beispielsweise orthopädische Einlagen oder spezielle Schienen, allerdings helfen diese nur bis zu einem gewissen Grad des Hallux.

Eine der Operationstechniken, welche häufig zum Einsatz kommt, ist die minimalinvasive Korrektur, bei welcher der Chirurg zwei kleine Schnitte setzt und mit Hilfe von sehr feinen Instrumenten die schiefen Knochen wieder richtig ausrichtet. Die Scarf-Osteotomie kommt bei einem stark ausgeprägten Ballenzeh zum Einsatz. Der Chirurg durchtrennt den ersten Zehenstrahl und schiebt dann den Mittelfußknochen nach außen. Dadurch richtet sich Dein Fußskelett wieder in die richtige Position aus. In manchen Fällen reicht eine lokale Betäubung aus, bei anderen operativen Methoden kommt eine Vollnarkose zum Einsatz.

„Schnellender Finger“ (Tendovaginitis stenosans)

Vom „schnellenden Finger“ sprechen Mediziner bei einer Verdickung der Beugesehnen eines Fingers über dem beugeseitigen Fingergrundgelenk. In der Folge gleitet die Fingersehne nicht mehr frei durch das dortige Ringband und es tritt eine Blockade auf.

Wollen Betroffene nun ihren Finger in die Normalposition beugen oder strecken, müssen sie hohe Kräfte aufbringen, um den Widerstand am Ringband zu überwinden, wodurch der Finger aus der Blockade schnappt beziehungsweise schnellt, was namensgebend für die Erkrankung ist. Eine dadurch hervorgerufene verminderte Feinmotorik sowie Schwellungen, Reizungen und Schmerzen an der Hand können weitere Symptome sein. In wenigen Fällen ist eine Heilung im frühen Stadium bereits mit entzündungshemmenden Medikamenten möglich. Meist ist jedoch eine Operation, die sogenannte Ringbandspaltung, notwendig, die die Gleitfähigkeit der Fingersehne wiederherstellt.

Karpaltunnelsyndrom

Beim Karpaltunnelsyndrom ist ein Nerv im Bereich des Handgelenks komprimiert, den medizinische Spezialisten als Nervus medianus bezeichnen. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen und Sensibilitätsstörungen bis hin zu Schmerzen und funktionellen Beeinträchtigungen durch Muskelabbau und verstärkten Kraftverlust. Bei leichter bis mittelstarker Ausprägung genügt meist eine Behandlung in Form von Vermeidung von Überlastung und dem nächtlichen Tragen einer speziellen Schiene, die ein Abknicken des Handgelenks verhindert. Operative Maßnahmen sind dagegen im fortgeschrittenen Stadium notwendig, wobei eine offene oder eine endoskopische Technik zur Anwendung kommen kann. Beide Methoden führen zu einer Durchtrennung des Karpalbandes, um dem darunter verlaufenden Nerven mehr Platz zu verschaffen. Vorteil der endoskopischen Methode ist, dass sich die oberflächliche Wunde im Vergleich zur offenen Technik geringer darstellt.

Dupuytren-Kontraktur

Die Dupuytren’sche Kontraktur stellt eine gutartige Bindegewebswucherung der Handinnenfläche und der Finger dar, wobei der Ring- und Kleinfinger dabei am häufigsten betroffen sind. Im weit fortgeschrittenen Stadium krümmen sich die Finger immer mehr und lassen sich nicht mehr ausstrecken, was mit einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Funktion der Hand sowie teilweise mit Schmerzen verbunden ist. Eine nicht-operative Behandlung, die im Anfangsstadium zum Einsatz kommen kann, ist die lokale Bestrahlung mit Röntgenstrahlung. Bei schwererer Symptomatik bieten die Injektionstherapie mit Kollagenase, die Nadelfasziotomie und die Fasziektomie geeignete Therapiemaßnahmen.

Ellenrinnensyndrom (Sulcus nervi ulnaris-Syndrom)

Das Ellenrinnensyndrom ist ein Krankheitsbild, das durch eine Einengung des Ellennerven (Nervus ulnaris), meist hervorgerufen durch chronische Druckeinwirkung, gekennzeichnet ist. Betroffene klagen meist über ein Kribbeln im Ring- und Kleinfinger. Im späteren Verlauf können Schmerzen, ein Muskelschwund mit zunehmendem Kraftverlust sowie die Ausbildung einer sogenannten Krallenhand folgen. Zur Behandlung setzen Chirurgen eine offene oder eine endoskopische Technik ein, die sich in der Länge des während der Operation gesetzten Schnittes unterscheiden. Ziel hierbei ist es, den Nerv aus seiner Einengung zu befreien, indem Mediziner unter anderem störendes Gewebe entfernen.

Für wen kommt der Eingriff in Frage?

Der Eingriff ist für Patienten geeignet, welche unter einer Fußfehlstellung oder einer Erkrankung der Hand leiden leiden und ihren Alltag nicht mehr ohne starken Schmerzen bewältigen können. Du solltest dich gesundheitlich in einem guten Zustand befinden, denn so kann der Chirurg von vornherein gewisse Risiken und Komplikationen ausschließen. Eine Operation kommt dabei meist im fortgeschrittenen Stadium in Frage, oder wenn zuvor konservative Maßnahmen keine Besserung erzielen konnten.

Welche Risiken bringt eine Operation an Hand und Fuß mit sich?

Jede Operation ist mit gewissen Risiken und Komplikationen verbunden. Kommen beim Eingriff beispielsweise Fremdkörper zum Einsatz, welche dafür sorgen, dass die Fußgelenke dauerhaft in ihrer neuen Position verbleiben, dann können in seltenen Fällen Entzündungen auftreten. Allgemeine Komplikationen bei einem operativen Eingriff beinhalten unter anderem Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Narbenbildung, Thrombose, Durchblutungsstörungen sowie Haut- und Weichteilschäden. Daneben bestehen eingriffsspezifische Risiken wie beispielsweise Nervenschädigungen und ein damit verbundenes Taubheitsgefühl bei der operativen Behandlung der Dupuytren-Kontraktur.

Welche Vorteile bringt die Hand- und Fußchirurgie mit sich?

Eine Operation am Fuß hilft den Patienten oftmals wieder zu einem Leben ohne Schmerzen zurückzukehren. Zudem lässt sich durch den Eingriff auch wieder eine schönere Optik des Fußes herstellen, sodass sich die Patienten wieder trauen Barfuß zu laufen, oder offene Schuhe zu tragen. Die Handchirurgie bietet die Möglichkeit Erkrankungen und Verletzungen der Hand im fortgeschrittenen Stadium zu behandeln. Betroffene können dadurch wieder normale Tätigkeiten in ihrem Alltag aufnehmen und sind zudem von zuvor auftretenden Schmerzen entlastet.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Regel handelt es sich bei einer Operation an Fuß und Hand um einen medizinisch notwendigen Eingriff, weshalb die Krankenkassen für die Kosten aufkommen. Gerade bei einem Hallux Valgus leiden die Patienten beim Gehen unter großen Schmerzen und auch bei einer Erkrankung der Hand sind die Patienten im Alltag häufig sehr stark eingeschränkt. Frage am besten direkt bei Deiner Krankenkasse nach, welche Leistungen sie abdeckt.

Alle wichtigen Informationen zusammengefasst:

  • Mithilfe der Fußchirurgie lassen sich Fußfehlstellungen korrigieren, welche bei den Patienten zu starken Schmerzen führen
  • Zudem lässt sich wieder eine ansehnliche Optik herstellen
  • Der Hallux Valgus ist eine der häufigsten Fußerkrankungen weltweit, wobei Frauen deutlich öfter davon betroffen sind als Männer
  • Insgesamt gibt es über 30 verschiedene Methoden, wie sich ein Hallux Valgus behandeln lässt
  • Die Handchirurgie ist ein eigenständiges medizinisches Fachgebiet, das sich der Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Hand widmet.
  • „Schnellender Finger“, das Karpaltunnelsyndrom, die Dupuytren-Kontraktur sowie das Ellenrinnensyndrom unterliegen einer Therapie innerhalb des Fachgebietes der Handchirurgie
  • Von den Erkrankungen Betroffene leiden oft unter funktionellen Einschränkungen der Hand sowie unter Schmerzen
  • Mögliche Risiken einer Operation sind unter anderem Wundheilungsstörungen, Nachblutungen, Thrombose, Narbenbildung, Durchblutungsstörungen sowie Haut- und Weichteilschäden
  • In den meisten Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten, da der Eingriff medizinisch notwendig ist

Wie finde ich den richtigen Arzt?

Die Suche nach einem Arzt, bei dem Du Dich wirklich wohlfühlst, kann sich als schwierig gestalten. Das Internet bietet Dir eine Fülle an verschiedenen Chirurgen und die richtige Auswahl zu treffen fällt meist schwer. MOOCI hat es sich aus diesem Grund zur Aufgabe gemacht, die besten Ärzte an einem Ort zu vereinen. Bei uns kannst Du schnell und einfach mehrer geprüfte Ärzte kontaktieren. MOOCI möchte Dir die Suche nach dem idealen Spezialisten erleichtern. Schaue am besten gleich jetzt nach, welche Spezialisten sich in Deiner Nähe befinden.
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