Phimose: Wenn die Vorhaut Probleme macht - MOOCI

Phimose - Jetzt alle Informationen erfahren

Bei der Phimose handelt es sich um eine Verengung der Vorhaut am Penis des Mannes, was bedeutet, dass sich die Vorhaut nur schwer, oder gar nicht über das Glied ziehen lässt. Die Erkrankung ist ernst zu nehmen, da diese unter anderem Entzündungen und starke Schmerzen auslösen kann. Heutzutage gibt es jedoch unterschiedliche Methoden, um den Betroffenen zu helfen und ihnen so wieder ein großes Stück ihrer Lebensqualität zurückzugeben.

Dauer

10-20 Minuten

Ausfallzeit

3-4 Tage

Stationär

Nicht notwendig

Was versteht die Medizin unter einer Phimose?

Unter einer Phimose versteht die Medizin eine Verengung der Vorhaut am Penis des Mannes. Das bedeutet, dass ein gewisses Missverhältnis zwischen der Größe der Eichel und der Vorhautöffnung besteht und sich die Vorhaut nicht weit genug dehnen lässt.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Phimose und einer Paraphimose?

Bei der Phimose lässt sich die Vorhaut nicht zurückziehen. Bei einer Paraphimose, umgangssprachlich auch „spanischer Kragen“ genannt, lässt sich die Vorhaut zwar zurückziehen, allerdings verbleibt diese anschließend in dieser Position und kann nicht in die Ausgangsposition zurückgebracht werden. Bei der Paraphimose handelt es sich um einen medizinischen Notfall, welcher sofort behandelt werden muss, da sich durch die zurückgeschobene Vorhaut eine Schwellung bildet. Lässt Du die Paraphimose nicht umgehend behandeln, dann ist das Risiko hoch, dass die Blutversorgung der Eichel abgeschnürt wird, was wiederum dazu führen kann, dass die Eichel abstirbt. In den meisten Fällen lässt sich die schmerzhafte Paraphimose durch ein vorsichtiges Handeln des Arztes wieder rückgängig machen und nur selten ist eine Operation notwendig.

Was ist die Ursache einer Phimose?

Die Phimose kann unter anderem angeboren sein oder auch durch Verletzungen entstehen, nämlich dann, wenn sich während der Heilung einer Verletzung Narben bilden. Weitere Gründe sind Entzündungen, durch welche sich die Vorhaut nicht mehr zurückschieben lässt, da auch hier oftmals Vernarbungen entstehen, wodurch die Vorhaut schrumpft. Ebenfalls kann das Alter eine Rolle spielen, da die Elastizität des Gewebes langsam nachlässt. Weitere Gründe können unter anderem bestimmte Hautkrankheiten, wie Lichen sklerosus, sein, aber auch eine Verkürzung des Frenulums, also des an der Unterseite des Penis befindliche Hautband, kann dazu führen, dass eine Phimose entsteht.

Welche Formen gibt es?

Die Medizin unterscheidet zunächst zwischen der primären und der sekundären Phimose.

Primäre Phimose (natürliche Phimose)
Hierbei handelt es sich um die angeborene Phimose. Allerdings ist wichtig zu wissen, dass es vollkommen normal ist, dass sich bei Kleinkindern die Vorhaut nicht zurückziehen lässt. Dies ändert sich meist ab dem dritten bis fünften Lebensjahr. Erst wenn sich die Verengung auch nach der Vollendung der Pubertät nicht zurückgebildet hat, spricht man von der primären Phimose.

Die sekundäre Phimose ist, anders als die primäre Form der Erkrankung, nicht angeboren, sondern die Folge von Entzündungen oder einem gewaltsamen Vorgehen, wie zum Beispiel während eines Unfalls. Diese Form bildet sich meist erst im Erwachsenenalter aus.

Relative Phimose
Die relative Phimose wird auch unvollständige Phimose genannt. Anders als bei der vollständigen Phimose, lässt sich die Vorhaut im nicht erigierten Zustand des Penis zurückschieben, allerdings nicht im bei einer Versteifung des Glieds. Zwar ist hier eine normale Intimhygiene möglich, dafür ist das Risiko, dass sich eine Paraphimose entwickelt, deutlich erhöht.

Wie sehen die Symptome aus und was sind die Folgen?

Die Folgen einer Phimose sind für die Betroffenen sehr unangenehm. So können vermehrt Entzündungen auftreten, wie beispielsweise die sogenannte Belanitis, es kann zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen kommen und auch Harnwegsinfekte sind keine Seltenheit. Zudem ist die Verengung der Vorhaut oftmals bei der Hygiene hinderlich, denn der Penis lässt sich so nur erschwert richtig reinigen. Weitere unangenehme Folgen sind häufig Einschränkungen beim Geschlechtsverkehr.

Wie wird die Phimose diagnostiziert?

Meist ist es für den Arzt schnell erkennbar, ob es sich um eine Phimose handelt, da die Anzeichen bei dieser Erkrankung recht eindeutig sind. Der Spezialist untersucht Dich eingehend und stellt Dir Fragen. Er wird Dich darum bitten, ihm Deine Beschwerden zu berichten, und er fragt meist auch danach, ob Du beispielsweise beschwerdefrei urinieren kannst oder ob der Harnstrahl stark abweicht.

Wer ist davon betroffen?

Die Phimose kommt bei Kindern häufig vor, allerdings bildet sich die Vorhautverengung im Laufe der ersten Jahre zurück. Im zehnten Lebensjahr haben etwa ein Drittel der Kinder eine Verengung, während es bei den Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr nur noch etwa 0,6-1,5 Prozent sind.

 

Gibt es nicht-invasive Methoden?

Nicht immer ist eine Operation notwendig. In manchen Fällen lässt sich die Phimose ebenfalls mit konservativen Methoden behandeln.

Topische Behandlung
Bei dieser Behandlungsform handelt es sich um eine Steroidsalbe, welche der Patient auf die betroffene Stelle auftragen muss. Die Salbe kommt schon seit den 90ern zum Einsatz und wird auch heute noch gerne verwendet, da die Methode vollkommen schmerzfrei ist. Zudem hinterlässt sie keine Traumata, welche eventuell durch eine Beschneidung entstehen können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Therapie so gut wie keine Nebenwirkungen hat, da es sich um nur ein sehr kleines Hautareal handelt, welches behandelt werden muss. Die Behandlung dauert in der Regel vier bis acht Wochen, wobei sich die Phimose nach und nach langsam auflöst. Die Salbe wird in der Regel zweimal am Tag aufgetragen. Diese Methode ist bei etwa 90% der Betroffenen erfolgreich. Nach nur wenigen Wochen kannst Du damit beginnen, die Vorhaut ganz vorsichtig zurückzuschieben, allerdings ist es wichtig, dass Du keine zu schnellen Bewegungen machst, denn ansonsten erhöht sich die Gefahr, dass es zu Rissen und Verletzungen kommt, was sich wiederum ungünstig auf die Phimose auswirkt.

Manchmal ist eine Wiederholung der Therapie notwendig, sollte sich die Vorhaut erneut verengen. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die von der Phimose betroffenen Person die Behandlung wenn möglich selbst durchführt, sobald ein geeignetes Alter erreicht wurde, denn so können sich eventuelle psychische Folgeschäden vermeiden lassen.

Für wen ist eine Operation geeignet?

Eine Phimose wird eigentlich nur dann behandelt, wenn diese ernsthafte Schwierigkeiten bereitet. Eine Operation ist dann notwendig, wenn sie beispielsweise dazu führt, dass der Betroffene nicht mehr richtig urinieren kann, da der Strahl nur sehr dünn ausfällt, oder der Urin nur noch tröpfchenweise herauskommt. Entzünden sich Vorhaut und/oder Eichel häufig, dann ist auch hier ein invasiver Eingriff oftmals notwendig, genauso wie bei Vernarbungen. Bleibt die konservative Behandlung erfolglos, dann ist auch hier oftmals nur noch der operative Eingriff die einzige Lösung. Die Operation erfolgt in den meisten Fällen erst ab dem achten Lebensjahr und noch vor der Pubertät. Da es nicht unüblich ist, dass sich die Phimose noch von selbst zurückbildet, ist es nicht ratsam den invasiven Eingriff zu voreilig in Anspruch zu nehmen.

Was muss ich vor einer Operation beachten?

Bevor Dich Dein Arzt behandelt, geht er mit Dir den gesamten Ablauf der Operation durch, damit Du ganz genau weißt, was auf Dich zukommt. Er wird Dir einige Fragen stellen und Dich natürlich auch noch einmal körperlich untersuchen. Bestehen beispielsweise Entzündungen im Bereich der Harnröhre oder generell im Intimbereich, dann ist es wichtig, dass diese vor dem Eingriff beseitigt werden. Verzichte etwa 14 Tage vor dem Eingriff bitte auf Medikamente, welche blutverdünnende Effekte haben. Darunter zählen beispielsweise Aspirin, Marcoumar, Plavix, ASS oder Thrombo ASS. Auch Alkohol und Nikotin solltest Du wenn möglich weglassen, da sich diese Stoffe unter anderem negativ auf die Wundheilung auswirken können. Soll die Operation unter Vollnarkose stattfinden, dann führst Du noch ein weiteres Gespräch, und zwar mit dem für Dich zuständigen Narkosearzt. Erst wenn dieser sein Einverständnis gibt, kann die Operation auch tatsächlich durchgeführt werden.

Welche Operationsmethoden und Techniken gibt es?

Schlägt die konservative Methode nicht an, dann kann eine Operation beim Patienten für Erleichterung sorgen. Die Behandlung erfolgt meist unter einer lokalen Betäubung, allerdings ist es ebenfalls ein Vollnarkose möglich. Gerade bei Kleinkindern kommt so gut wie immer eine Vollnarkose zum Einsatz.

Nicht immer ist es notwendig, die gesamte Vorhaut zu entfernen (subtotale Zirkumzision). Ist beispielsweise eine Vernarbung die Ursache der Phimose, dann entfernt der Arzt nur den vernarbten Teil der Vorhaut, oder schneidet diesen ein Stück weit ein. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hier hoch, dass es erneut zu einer Verengung der Vorhaut kommt.

 

Vollständige Beschneidung

 

Die zweite Möglichkeit besteht in der radikalen Zirkumzision. Der Spezialist löst vorsichtig die Vorhaut der darunter liegenden Haut an der Eichel und schneidet ebenfalls das Frenulum, das Bändchen, welches sich auf der unteren Seite des Penis befindet, durch. Als Nächstes schneidet er die Vorhaut am Penisrücken ein und trennt diese ebenfalls ab. Zum Schluss vernäht der Arzt die innere und äußere Vorhaut und legt Dir einen Verband um.

Bei der Methode der Erweiterungsplastik erweitert der Operateur die Vorhautöffnung. Dabei schneidet er an Deinem Penis bestimmte Stellen ein und vernäht diese mit einem speziellen Schnitt. Diese Technik ist jedoch nicht bei allen Patienten möglich. Gerade wenn die Phimose durch Lichen sklerosus ausgelöst wurde, dann besteht eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass sich die Vorhaut nach dieser Operation erneut verengt.

Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Eine Operation ist nicht nur für den Körper ein anstrengendes Ereignis, sondern birgt auch immer gewisse Risiken. Bei der invasiven Behandlung einer Phimose kann es zu Narbenbildungen und Blutungen kommen, auch Infektionen können, wenn auch eher selten, auftreten. Gerade bei Vernarbungen kann es gut sein, dass Du Dich eventuell noch ein weiteres Mal operieren lassen musst, da es dann ebenfalls wieder zu einer schmerzhaften Verengung kommt. Dieses Risiko besteht vor allem bei einer nicht vollständigen Beschneidung. In seltenen Fällen kann es zudem passieren, dass es bei der Harnröhrenöffnung zu einer Verengung kommt oder die Eichel anschwillt. Auch Sensibilitätsstörungen und somit eventuelle Einschränkungen im Sexualleben gehören zu den Risiken der Operation.

Was muss ich nach dem Eingriff beachten?

Nach dem Eingriff ist Dein Penis sehr empfindlich und Du solltest sehr vorsichtig sein. Es ist wichtig, dass Du Dich schonst und die vom Arzt empfohlene Ruhezeit einhältst. Um die Heilung zu beschleunigen, kannst Du Penisbäder mit desinfizierender Wirkung machen, allerdings nur, wenn Du keine hautnahtfreie Beschneidung hattest. Duschen ist meist schon kurz nach der Operation möglich, spätestens jedoch nach drei Tagen. Ein Vollbad solltest Du erst dann nehmen, wenn sich die Fäden vollständig aufgelöst haben, also nach etwa 7-14 Tagen.

Wann kann ich das endgültige Ergebnis sehen?

Die vollständige Heilung ist im Normalfall nach etwa drei Wochen abgeschlossen. Eventuelle Schwellungen und Rötungen sollten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls abgeklungen sein, sodass Du nun das endgültige Ergebnis der Operation sehen kannst.

 

Ist das Ergebnis dauerhaft?

In der Regel ist das Ergebnis dauerhaft, allerdings lässt sich nicht ausschließen, dass sich erneut eine Phimose bildet, allerdings besteht die Gefahr nur bei einer unvollständigen Entfernung der Vorhaut. Auch wenn das Risiko eines „Rückfalls“ besteht, trifft das doch nur auf vereinzelte Fälle zu.

Wann kann ich wieder Geschlechtsverkehr haben?

Verläuft die Heilung ohne Komplikationen, dann ist es Dir möglich nach etwa drei bis vier Wochen wieder Geschlechtsverkehr zu haben. Allerdings solltest Du vorsichtig vorgehen und eventuell Gleitgel einsetzen.

Hat der Eingriff Auswirkungen auf das Empfinden beim Geschlechtsverkehr?

Treten während und nach der Behandlung keine Komplikationen auf, dann ist eine negative Auswirkung auf Dein Sexualleben eher ausgeschlossen. Nach der Operation ist Deine Eichel meist etwas empfindlich, allerdings legt sich das nach einiger Zeit wieder. Einige Patienten berichten, dass sie nach einer Beschneidung intensivere Orgasmen haben, welche zudem länger andauern.

Kann ich die Phimose vorbeugen?

Es ist wichtig die Vorhaut bei Kleinkindern nicht gewaltsam zurückzuziehen, denn dann erhöht sich das Risiko stark, dass daraus eine Phimose entsteht, welche unangenehme Folgen mit sich bringt. Bei Erwachsenen ist es wichtig, dass eine gründliche Hygiene im Intimbereich stattfindet. Auf diese Weise lassen sich Entzündungen an der Vorhaut und Eichel vorbeugen, welche wiederum zu Vernarbungen und so zu einer Verengung führen können. Von einer prophylaktischen Beschneidung, damit es erst gar nicht zu einer Verengung der Vorhaut kommt, raten Ärzte meist ab.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Ist der Eingriff medizinisch notwendig, da der Patient Einschränkungen in seiner Lebensqualität hinnehmen muss, dann zahlen die Krankenkassen die Behandlung der Phimose in der Regel. Soll jedoch eine Beschneidung zur Vorbeugung der Phimose stattfinden, dann müssen die Kosten selbst übernommen werden. Die Kosten fangen bei etwa 250 Euro an und können bis zu 1500 Euro betragen.

 

Alle wichtigen Informationen zusammengefasst

  • Bei der Phimose handelt es sich um eine Verengung der Vorhaut am Penis. Normalerweise bildet sich diese noch vor der Pubertät allein zurück
  • Zu den Ursachen einer Phimose können unter anderem Vernarbungen und Entzündungen zählen
  • Zu den Symptomen zählen Schmerzen, Infekte, Entzündungen und erschwertes Urinieren
  • Die Phimose lässt sich in vielen Fällen mit einer speziellen Salbe behandeln
  • Bei einer Operation kann die Erkrankung beseitigt werden, indem der Arzt die Vorhaut entweder nur teilweise oder sogar ganz entfernt
  • Bei einer Paraphimose hingegen handelt es sich um einen Notfall und muss so schnell wie möglich behandelt werden
  • Der operative Eingriff dauert nicht lange und findet in der Regel unter einer lokalen Betäubung und ambulant statt. Bei Kindern hingegen kommt meist eine Vollnarkose zum Einsatz
  • Zu den Komplikationen gehören Blutungen, Schwellungen und Infektionen
  • Einschränkungen beim Geschlechtsverkehr nach dem Eingriff sind sehr selten
  • Bei einer medizinisch notwendigen Behandlung übernehmen die Krankenkassen die Kosten

 

Quellen

Die Techniker

Gesundheitsinformation

Männer Gesundheit

Wie finde ich den richtigen Arzt?

Die Suche nach einem Arzt, bei dem Du Dich wirklich wohlfühlst, kann sich als schwierig gestalten. Das Internet bietet Dir eine Fülle an verschiedenen Chirurgen und die richtige Auswahl zu treffen fällt meist schwer. MOOCI hat es sich aus diesem Grund zur Aufgabe gemacht, die besten Ärzte an einem Ort zu vereinen. Bei uns kannst Du schnell und einfach mehrere geprüfte Ärzte kontaktieren. MOOCI möchte Dir die Suche nach dem idealen Spezialisten erleichtern. Schaue am besten gleich jetzt nach, welche Spezialisten sich in Deiner Nähe befinden!

Finde jetzt Deinen passenden Arzt

Sie möchten sich näher informieren?

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne: persönlich, unverbindlich und kostenfrei.
Rufen Sie uns einfach an: +43 (0) 6641320829 (Mo-Fr: 09:00-18:00 Uhr), oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Mehr zum Thema:

Spezialisten in Deiner Nähe

Unverbindliche Frage stellen

Die Penisgröße ist für die meisten Männer genauso entscheidend, wie für die Frauen die Größe der Brüste. Ein zu kleiner Penis kann einem befriedigendem Liebesleben und dem Wohlbefinden eines Mannes im Weg stehen. Dies führt oftmals zu einem psychischen Leidensdruck und zu Minderwertigkeitskomplexen. Eine Vergrößerung des Glieds verhilft den Betroffenen meist zu einem vollkommen neuem Lebensgefühl. Die Penisvergrößerung zählt beim männlichen Geschlecht zu den gefragtesten ästhetischen Eingriffen in der Chirurgie.

Bei der Phimose handelt es sich um eine Verengung der Vorhaut am Penis des Mannes, was bedeutet, dass sich die Vorhaut nur schwer, oder gar nicht über das Glied ziehen lässt. Die Erkrankung ist ernst zu nehmen, da diese unter anderem Entzündungen und starke Schmerzen auslösen kann. Heutzutage gibt es jedoch unterschiedliche Methoden, um den Betroffenen zu helfen und ihnen so wieder ein großes Stück ihrer Lebensqualität zurückzugeben.

Die Hypospadie stellt die häufigste angeborene Entwicklungsstörung des Harn- und Geschlechtsapparates dar. Der Begriff geht dabei auf die beiden griechischen Wörtern „hypo“ für „unten“ und „spadon“ für „Spalte“ zurück, die auch gleichzeitig ein charakteristisches Merkmal der Fehlbildung beschreiben. Nachfolgend haben wir Dir alle wichtigen Informationen über das Krankheitsbild sowie den Operationsablauf dargestellt.