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Alle Informationen zur Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Die Ursache für hängende Haut am Bauch kann unterschiedliche Gründe haben. Die häufigsten Fälle liegen meist in einer Schwangerschaft oder einer starken Gewichtsreduktion ergründet. Jedoch können auch ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln und die dadurch entstehende Erschlaffung der Bauchdecke ein Grund für die oberflächliche Veränderung sein. Oftmals kann bereits mit einer Liposuktion (Fettabsaugung) das gewünschte Ergebnis erzielt werden. Gerade bei jüngeren Patienten wird häufiger zu einer Fettabsaugung geraten, da die Haut noch flexibler ist und die Eigenschaft besitzt, sich zurück zu bilden und nach dem Eingriff nicht mehr vom Körper weghängt. Durch die Bauchdeckenstraffung wird sowohl die Haut, als auch das Fettgewebe reduziert. Zusätzlich kann auch eine Korrektur der geraden Bauchmuskeln durchgeführt werden, wodurch die Bauchdecke zusätzlich stabilisiert und die Taille betont wird.

Dauer

2-4 Stunden

Ausfallzeit

10-14 Tage

Stationär

2-3 Tage

Alles über die Bauchdeckenstraffung

Die Gründe, weshalb sich viele Menschen für eine Bauchdeckenstraffung entscheiden sind unterschiedlich. Am häufigsten spielen jedoch eine Schwangerschaft oder ein Gewichtsverlust eine Rolle. Während einer Schwangerschaft dehnt sich die Bauchdecke stark aus. Nach der Geburt zieht sich die Haut in der Regel langsam wieder zusammen, allerdings nicht immer zur vollsten Zufriedenheit der Frauen. Überschüssige Haut und erschlafftes Gewebe sind die unschönen Folgen. Von den hängenden Fettschürzen sind häufig auch Patienten betroffen, welche einen sehr starken Gewichtsverlust hinter sich haben. Die Betroffenen schämen sich und fühlen sich oftmals in ihrem alltäglichen Leben eingeschränkt. Der Blick in den Spiegel stellt für die meisten eine große Belastung dar. Die Bauchdeckenstraffung kann nicht nur das Aussehen, sondern auch das Wohlbefinden der Patienten wesentlich verbessern. Wir informieren Dich genauer über den Ablauf, die Risiken und die Kosten des Eingriffs.

Welche Gründe gibt es für eine Bauchdeckenstraffung?

Die meisten Menschen wünschen sich einen straffen und schlanken Bauch. In der Regel ist dieses Ziel durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung gut zu erreichen. Mit dem zunehmendem Alter verliert die Haut jedoch ihre Elastizität, das Volumen verringert sich nach und nach und die Haut erschlafft. Doch auch nach einer Schwangerschaft kann es durchaus vorkommen, dass sich die Haut nicht mehr komplett zurückbildet und sie herunterhängt. Auch nach einem Kaiserschnitt sind Bauchstraffungen nicht selten, da Narben an unregelmäßigen Hautpartien entstehen. Die Folge ist die Bildung von Hauttaschen, auch Hautschürzen genannt. Diese sind ebenfalls häufig Folgen eines starken Gewichtsverlustes. Durch die Abnahme entsteht ein großer Hautüberschuss, welcher sich nicht mit Sport oder einer gesunden Ernährung, sondern nur noch operativ entfernen lässt.

Was ist unter einer Bauchdeckenstraffung zu verstehen?

Bei der Bauchstraffung entfernt der Chirurg während eines operativen Eingriffs die überschüssige Hautschürze und das Unterbauchfett. Falls notwendig, korrigiert er ebenfalls Abweichung der geraden Bauchmuskeln (Rektusdiastasen) und Bauchwandbrüche (Hernien). Das Ergebnis ist ein schöner, straffer und schlanker Bauch.

Für wen ist eine Bauchdeckenstraffung geeignet?

Grundsätzlich kommt eine Bauchstraffung für jeden in Frage, der unter stark hängenden Hautpartien leidet. Die Betroffenen schämen sich häufig nicht nur für ihr Äußeres, sondern ziehen sich oft auch zurück. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper stellt für die Patienten oftmals eine starke psychische Belastung dar. Eine Bauchdeckenstraffung kann dazu beitragen, dass die Patienten wieder zu einem komplett neuen Lebensgefühl finden und auch das Selbstbewusstsein wieder ansteigt. In der Regel nimmt der Chirurg keinen Eingriff an unter 18-jährigen vor. In sehr seltenen Fällen macht er eine Ausnahme, dann aber auch nur, wenn es dringend notwendig ist. Dazu ist allerdings eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten notwendig. Es ist wichtig, dass Du Dich gesundheitlich in einem guten Zustand befindest, damit die Operation erfolgen kann. So lassen sich gewisse Risiken und Komplikationen schon von vornherein ausschließen.

Was passiert vor dem Eingriff?

Vor dem operativen Eingriff führt der Chirurg ein Gespräch mit Dir. Er untersucht Dich ganz genau und begutachtet die erschlafften und hängenden Hautpartien. Der Arzt erklärt Dir den Vorgang der Operation, welche Technik für Dich am besten in Frage kommt und klärt Dich über die Risiken und Komplikationen auf, welche während und nach der Bauchdeckenstraffung auftreten können. Da die Operation unter Vollnarkose stattfindet, hast Du ebenfalls ein Untersuchungsgespräch mit dem für Dich zuständigen Anästhesisten. Dieser stellt Dir Fragen zu Deinem Gesundheitszustand und zu vorherigen operativen Eingriffen. Erst wenn der Narkosearzt grünes Licht gibt, steht der Bauchstraffung nichts mehr im Weg.

Was muss ich vor dem Eingriff beachten?

Etwa 14 Tage vor der Operation solltest Du Medikamente absetzen, welche die Blutverdünnung beeinflussen. Das können Arzneimittel wie Aspirin, ASS, Thrombo ASS, Plavix oder Marcoumar sein. Nimmst Du Schlafmittel ein, dann lasse auch diese bitte zwei Wochen vor dem Eingriff weg, beziehungsweise besprich dies ganz genau mit dem Spezialisten und Deinem Narkosearzt. Schilddrüsenhormontabletten, blutdrucksenkende Medikamente oder Herzmittel darfst Du auch noch am Tag der Operation einnehmen. Reduziere den Konsum von Alkohol und Nikotin, da diese die Wundheilung negativ beeinflussen. Einen Tag vor dem Eingriff darfst Du keine schwer verdaulichen Nahrungsmittel mehr zu Dir nehmen und sechs Stunden vor dem Eingriff solltest Du nichts mehr essen. Wasser und ungesüßten Tee kannst Du bis circa zwei Stunden vor der Operation ganz normal trinken, achte darauf, dass Du kurz vor dem Eingriff nur noch kleine Mengen trinkst.Bauchdeckenstraffung - Alles zu Kosten, Ablauf und Gefahren

Wie verläuft eine Bauchdeckenstraffung?

Die Operation findet unter Vollnarkose statt, sodass Du von dem eigentlichen Eingriff nichts mitbekommst. Der Chirurg setzt in der Bikinizone einen bogenförmigen Schnitt und umschneidet Deinen Bauchnabel, damit er anschließend die überschüssige Haut vom Nabel lösen kann. Im nächsten Schritt präpariert er die Haut in Richtung Rippen und entfernt den Hautlappen und das darunter liegende Fettgewebe. Anschließend zieht er den präparierten Oberbauchteil in Richtung Leistengegend und vernäht den Schnitt. Auf diese Weise strafft sich die gesamte Bauchdecke und Dein Bauch erhält wieder ein schönes und harmonisches Aussehen. Als letztes setzt der Arzt den Bauchnabel an seine neue Position ein und fixiert ihn in der Bauchdecke. Falls notwendig, korrigiert er ebenfalls Abweichung der geraden Bauchmuskeln (Rektusdiastasen) und Bauchwandbrüche (Hernien). Ein Korrektur überschüssiger Fettpolster an den Flanken oder dem Oberbauch ist ebenfalls möglich.Nach dem Eingriff legt der Chirurg Drainagen, damit Blut und Wundsekrete abfließen können. Zudem musst Du ein Kompressionsgurt oder ein Kompressionsmieder tragen. Der Eingriff dauert etwa zwei bis viereinhalb Stunden, je nachdem wie umfangreich der Hautüberschuss ist und welche Methode der Bauchstraffung bei Dir zum Einsatz kommt. Jetzt passenden Arzt finden

Welche Techniken der Bauchstraffung gibt es?

Der Chirurg wählt die für Dich passendste Methode während eurem Vorgespräch aus. Dies geschieht auf Grundlage Deiner anatomischen Situation. Wir stellen Dir die verschiedenen Techniken jetzt etwas genauer vor.

Kleine Bauchstraffung
:

Wie dem Namen zu entnehmen ist, ist der Aufwand bei der kleinen Bauchdeckenplastik geringer als bei einer kompletten Bauchdeckenstraffung. Hier schneidet der Chirurg nur Fett und Gewebe unterhalb des Bauchnabels raus. Anschließend vernäht er den Schnitt wieder. Eine neue Positionierung des Bauchnabels ist bei diesem Eingriff meist nicht notwendig.

Fleur-de-lis-Technik:

Diese Methode kommt vor allem bei einem stark ausgeprägtem Hautüberschuss in der Mitte des Bauches, oder oberhalb des Bauchnabels zum Einsatz. Der Chirurg setzt zusätzlich zum horizontalen noch einen vertikalen Schnitt, sodass die Form eines Ankers entsteht.

Endoskopische Bauchdeckenstraffung
:

Ist bei der Bauchstraffung keine Entfernung der Hautlappen erforderlich, spricht die Medizin von der endoskopischen Bauchdeckenstraffung. Bei diesem kleinen Eingriff strafft der Chirurg nur die Bauchmuskeln. Da der Schnitt sehr klein ausfällt sind später kaum Narben sichtbar. Diese Methode kommt nur sehr selten zum Einsatz.

Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Die Bauchdeckenstraffung gehört zu den eher risikoarmen Operationen. Trotzdem lassen sich gewisse Risiken nicht ganz ausschließen. Nach der Operation können sich Blutergüsse bilden, diese sollten jedoch nach nur wenigen Tagen wieder verschwinden. In seltenen Fällen entstehen Serome (Ansammlungen von Wundflüssigkeit), welche sich spontan aus der Wunde entleeren, oder die der Arzt unter Umständen einige Male abpunktieren muss. Dies ist in der Regel aber nicht schmerzhaft. Es besteht ebenfalls die Gefahr einer Wundheilungsstörung oder Infektion. Wichtig ist, dass Du regelmäßig zu den Nachsorgeuntersuchungen gehst, denn nur dann kann Dein Arzt eventuelle Komplikationen rechtzeitig erkennen und schnell handeln. Jetzt passenden Arzt finden

Was muss ich nach der Operation beachten?

Nach der Operation musst Du ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben. Am Tag der Operation kannst Du bereits, mit Begleitung einer Schwester, aufstehen. In der Regel treten leichte bis mittelstarke Schmerzen auf, diese lassen sich aber gut mit Schmerzmittel behandeln. Nach zwei Tagen entfernt der Chirurg die Drainagen und wechselt den Verband. Vor allem in den Tagen nach der Operation, wirst Du leicht gebückt gehen und ein Spannungsgefühl spüren, das ist ganz normal. Den Bauchgurt solltest Du bis zu sechs Wochen lang tragen. Etwa zehn Tage nach der Operation kannst Du wieder wie gewohnt duschen gehen. Die Fäden zieht der Arzt nach zwei Wochen und im Anschluss solltest Du die Narben mit den verschriebenen Salben gut pflegen. Es ist sehr wichtig, dass Du die Kompressionsstrümpfe, welche Du nach dem Eingriff bekommst, mindestens ein bis zwei Wochen lang trägst. Eventuell stellt der Arzt auf eine Thormbosprophylaxe mit Spritzen um. Körperliche Anstrengungen, wie Sport, solltest Du für ca. sechs Wochen vermeiden. Arbeitsfähig (bei leichter körperlicher Arbeit) bist Du nach etwa einer Woche wieder. Wichtig: bis zu vier Wochen nach der Operation solltest Du auf den Konsum von Nikotin und Alkohol verzichten, damit sich die Risiken einer Wundheilungsstörung minimieren.

Wie ist der Narbenverlauf nach der OP?

Nach einer Bauchdeckenstraffung ist mit einer fast nicht sichtbaren, dünnen Narbe zu rechnen. Sie verläuft von einem Beckenknochen zum anderen unterhalb des Bauches und verschwindet meist im Schambereich. Im Patientengespräch bespricht der Arzt den genauen Verlauf mit Dir. Dort kannst Du Deine Wünsche äußern. Doch selbst nach einer größeren Bauchdeckenstraffung fallen die Narben in der Regel sehr klein aus und bleiben eher unauffällig.

Wann kann ich das fertige Ergebnis sehen?

Das Endergebnis kannst Du nach etwa drei Monaten sehen. Es braucht seine Zeit, bis alle Wunden vollkommen verheilt sind. Du musst also etwas Geduld mitbringen.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Das Ergebnis der Bauchdeckenstraffung ist dauerhaft, vorausgesetzt es kommt zu keiner Schwangerschaft oder starken Gewichtsschwankungen. Allerdings musst Du beachten, dass die natürliche Hautalterung trotzdem dazu führen kann, dass Deine Haut mit der Zeit etwas erschlafft, jedoch nie so stark wie vor der Straffung.

Zusammenhang einer Bauchdeckenstraffung und Hernie

Nicht selten entstehen Hernien (austretende Eingeweide) nach Operationen, beispielsweise am Darm. Die Symptome der Hernie behandelt der Arzt operativ und führt zugleich die Bauchdeckenstraffung durch. Meist ist es bei diesem chirurgischen Eingriff notwendig den Bauchnabel zu versetzen.

Was ist ein Bauchdeckenbruch?

Muskeln und bindegewebige Muskelhäute entscheiden über die Stabilität der Bauchdecke. Bei Schwachstellen kann es zum Bruch der Bauchdecke kommen. Meist ist es ein akuter Vorgang, ausgelöst durch schweres Heben oder Pressen. Durch die entstandene Lücke stülpt sich die Bauchdecke nach außen.Symptome für einen Bauchdeckenbruch sind vor allem ein Ziehen und Schmerzen im Bauch. Dies verstärkt sich bei Belastungen. Es bildet sich eine sicht- und tastbare Vorwölbung. Machen sich solche Symptome bei Dir bemerkbar, dann solltest Du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Kommt es zu einem Einklemmen des Bruchinhaltes, kann dies eine lebensbedrohliche Situation hervorrufen. Als Therapie bleibt nur die Operation. Zuvor ist unter anderem mittels Ultraschall die genaue Lage und Größe des Bruches zu bestimmen.

Was ist ein Bauchdeckenriss?

Der Bauchdeckenriss kann die Vorstufe zu einem Bauchdeckenbruch darstellen. Oft ist eine Schwäche des Bindegewebes dafür verantwortlich. Je nach Größe und Ausprägung des Risses, reichen geringe Anstrengungen aus, damit es zu einem Bruch kommt. Mit welchen Kosten muss ich bei einer Bauchstraffung rechnen? Die Kosten beginnen durchschnittlich bei etwa 4.900 bis 7.500 Euro. Darin sind unter anderem das Vorgespräch, die Operationskosten, das Material und die Nachbehandlungen enthalten.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Bauchstraffung zählt zu den Schönheitsoperationen, weshalb die Krankenkasse meist keine Kosten übernehmen. Stellt ein Arzt bei Dir jedoch massive psychische Belastungen aufgrund der Fettschürzen fest, dann kannst Du einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Diesen muss die Krankenkasse bestätigen. Erst dann kannst Du einen Termin zur Bauchdeckenstraffung vereinbaren.

Die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

  • Die Bauchdeckenstraffung macht insbesondere bei Patienten Sinn, die überschüssige Haut entfernen lassen wollen. Sie reduziert sowohl Haut, als auch Fettgewebe
  • Die Ausfallzeit nach der Operation beläuft sich auf eine Woche. Danach sind leichte körperliche Arbeiten bereits möglich
  • Die Risiken sind temporäre Blutergüsse, Ansammlung von Wundflüssigkeit (selten), Wundheilungsstörungen und Infekte (äußerst selten)
  • Die Kosten der Bauchdeckenstraffung fangen bei etwa 4.900 Euro an

Wie finde ich den richtigen Arzt?

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