Mit Veneers in kurzer Zeit zum Traumlächeln!

Veneers - Jetzt alle Informationen erfahren

Ein strahlend weißes Lächeln wirkt nicht nur gepflegt, sondern auch sympathisch. Aus diesem Grund gehören top gepflegte Zähne in der heutigen Gesellschaft zum guten Ton. Doch nicht immer hat man das Glück, von Natur aus mit geraden und weißen Zähnen gesegnet zu sein. Die moderne Zahnmedizin ermöglicht es, mithilfe von Veneers endlich zum lang ersehnten Traumlächeln zu gelangen. Was es mit Veneers auf sich hat und wie genau die Behandlung funktioniert, erfährst Du im nachfolgenden Beitrag.

Dauer

20 Minuten bis mehrere Stunden

Ausfallzeit

Keine

Stationär

Nicht notwendig
Unverbindliche Anfrage stellen

Was versteht die Medizin unter Veneers?

Die Medizin versteht unter dem Begriff „Veneers“ ein ästhetisches Verfahren aus dem zahnmedizinischen Bereich. Dabei handelt es sich um hauchdünne Keramikplättchen, beziehungsweise Keramikschalen, die individuell angepasst und auf den Zähnen befestigt werden.

Wann kommen Veneers zum Einsatz?

Veneers sind eine effektive, allerdings sehr kostspielige Methode, um die Zahnfassade rundum zu erneuern. Dabei werden in erster Linie Zahnverfärbungen, die sowohl durch intrinsische Faktoren wie Alterungsprozesse des Zahns und Verdünnung des Zahnschmelzes, als auch durch extrinsische Faktoren wie Kaffee-, Tee-, Zigarettenkonsum und Ablagerungen durch unterschiedliche Nahrungsmittel, entstehen können. Aber nicht nur die Farbe, auch leichte Fehlstellungen und Oberflächenunregelmäßigkeiten kann der Spezialist durch Veneers optisch kaschieren und dabei die Oberflächentextur des Zahns verbessern und vor weiterer Schädigung der Zahnhartsubstanz schützen. Bei auffallend großen Zahnlücken oder abgebrochenen Stückchen oder Ecken des Zahns können Veneers so angefertigt werden, dass sie über den eigentlichen Zahnrand reichen und damit Schönheitsfehler beseitigen.

Was sind die Vor- und Nachteile von Veneers?

Die Vorteile der Veneer-Technik zeigen sich vor allem im Vergleich mit anderen Verfahren zur Aufhellung der Zähne (Bleaching) und Rekonstruktion sowie Verbesserung der Zahnform und -stellung (zum Beispiel Brücken).

Während das Bleaching mit dem Auftragen chemischer Substanzen in Kombination mit Licht arbeitet und daher die Zahnstruktur angreifen und verändern kann, bilden Veneers eine Schutzschicht um den Zahn und sind durch die Anwendung des gut bioverträglichen Keramiks keine Gefahr für Zähne, Zahnfleisch und grundsätzlich für den menschlichen Körper. Allerdings muss Dir bewusst sein, dass der Arzt trotzdem ein wenig Deiner Zahnsubstanz entfernen muss, damit die Veneers optimal sitzen.

Beim Anbringen der Veneers handelt es sich in der Regel um einen schmerzfreien Prozess, kann jedoch von manchen, genau wie die Präparation der Zähne und Abtragung von Zahnschmelz, als unangenehm empfunden werden, weshalb meist mit einem Lokalanästhetikum gearbeitet wird. Lokalanästhetikum verwendet, sodass auch diese Prozedur schmerzfrei bleibt. Der wohl größte Vorteil gegenüber dem Bleaching ist die Haltbarkeit: Hier steht die einmalige Anbringung der Veneers, die bei korrekter Durchführung und schonendem Umgang bis zu 15 Jahre verweilen können, den wiederholt durchzuführenden Bleaching-Methoden gegenüber.

Im Gegensatz zur Versorgung mittels Krone muss weitaus weniger schützender Zahnschmelz abgetragen werden, allerdings leistet die Zahnkrone bei extremen Zahnfehlstellungen und Verlust der Zahnsubstanz bessere Ergebnisse. Nachteil der Veneers ist die Tatsache, dass zumindest bei der konventionellen Form Zahnschmelz abgetragen werden muss, was nicht rückgängig gemacht werden kann. Als Patientent muss man sich also bewusst sein, dass sobald eine Veneer fix eingesetzt wurde, nur mehr eine Abschleifung und Erneuerung, keine Entfernung möglich ist.

Ebenfalls als möglicher Nachteil zu sehen ist, dass für ein gleichmäßiges und ästhetisches Lächeln mehrere Zähne mit Veneers versorgt werden müssen, – ein weißer Zahn neben vielen gelben sieht nämlich auch nicht besonders schön aus! – weshalb die Methode als sehr kostspielig gilt. Auch der Zeitfaktor ist für Patienten möglicherweise eine Einschränkung, denn abgesehen von den Vorbereitungsbesuchen beim Zahnarzt, kann das Anbringen der Veneers pro Zahn in einigen Fällen etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Für wen sind Veneers geeignet und für wen nicht?

Veneers sind für all jene geeignet, die eine schonende und lang anhaltende Methode suchen, um ästhetische Makel wie Zahnverfärbungen, Zahnerosionen oder große Zahnlücken aber auch funktionelle Einschränkungen, die zu einer veränderten Beißmechanik führen (beispielsweise Ab- und Ausbrüche oder dys- und hypoplastische Veränderungen der Zähne), zu behandeln.
Allerdings gibt es auch einige Faktoren, die das Einsetzen von Veneers einschränken beziehungsweise untersagen. Solche sind:

  • Mangelnde Zahnschmelzqualität und –quantität.
  • Hygienische Mängel des Gebisses, die zu stark kariösem Befall der Zähne geführt haben.
  • Angewohnheiten, die die langfristige Funktion der Veneers einschränken. Solche sind vor allem Zähneknirschen (Bruxismus) oder regelmäßiges Nägelkauen.
  • Sehr ausgeprägte Verfärbungen oder Fehlstellungen können selbst mit Veneers nicht ausreichend ausgeglichen werden.

Welche Arten von Veneers gibt es?

„Konventionelle“ Veneers aus Keramik haben eine Dicke von 0,5mm-1mm und werden mit einem Spezialkleber auf den Zahn aufgetragen. Die Zahnoberfläche muss für diese Art von Veneer zuvor präpariert werden, es wird also eine Abtragung von Zahnschmelz von bis zu 1mm vorgenommen.

„Non-Prep-Veneers“, auch nicht-invasive Veneers oder Lumineers genannt, haben den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer reduzierten Stärke von ungefähr 0,3mm keine vorbereitende Abtragung von Zahnschmelz und daher auch keine Lokalanästhesie und vorübergehende Versorgung benötigen. Aufgrund ihrer extremen Dünne können sie allerdings starke Zahnverfärbungen oftmals nicht ausreichend abdecken.

Kunststoffveneers unterscheiden sich einerseits im Material (Hybridkunststoff), andererseits in der Anbringungsweise, da sie nicht mittels Kleber, sondern Schicht für Schicht aufgebracht werden.

Was sind „Veeners-to-Go”?

Dabei handelt es sich um vorgefertigte Verblendschalen, die innerhalb einer Sitzung angebracht werden und somit keinen mehrmaligen Zahnarztbesuch mit Vorbereitungsphasen benötigen. Auch kostentechnisch bieten die Veneers-to-Go einen klaren Vorteil. Allerdings werden sie nicht individuell angepasst, weswegen sie – gerade wenn es darum geht auch Fehlstellungen und Zahnform zu korrigieren – eher weniger geeignet sind. Ob diese Sofort-Veneers infrage kommen hängt also vom erwarteten Ergebnis ab und sollte individuell beim Spezialisten abgeklärt werden.

Was muss ich vor der Behandlung beachten?

Bevor die Veneers eingesetzt werden können, sollte unbedingt eine gründliche zahnärztliche Reinigung der Zähne und Behandlung von Karies durchgeführt werden. Auch muss eine Entzündung des Zahnfleisches oder der Wurzel ausgeschlossen werden!

Wie genau verläuft die Behandlung?

Die Behandlung verläuft in mehreren Schritten. Bei einer ersten Sitzung wird unter Lokalanästhesie der Zahnschmelz angeschliffen und abgetragen, sodass der Zahn nach der Behandlung trotz Veneer seine natürliche Dicke behält. Danach wird ein Abdruck des Zahns genommen, anhand dessen und gemäß den Wünschen der Patienten der Zahntechniker die ganz individuellen Keramikschalen herstellt. Da dies einige Zeit in Anspruch nimmt, wird der zu behandelnde Zahn in der Zwischenzeit mit provisorischen Kunststoffschalen versorgt. In der letzten Sitzung werden die speziell angefertigten Veneers auf ihre Passform und Ästhetik überprüft und angebracht.

Was sind Risiken und Komplikationen, die während und nach der Behandlung auftreten können?

Grundsätzlich ist die Behandlung mit Veneers von einem Spezialisten durchgeführt unbedenklich, schmerzarm und komplikationslos. Die verwendeten Materialien sind gut verträglich und allergische Überreaktionen äußerst selten. Nur bei nicht präziser Anfertigung und Anbringung der Veneers kann es zur Anlagerung von Bakterien, Karies und Zahnfleischentzündungen kommen.

Muss ich nach der Verneers-Behandlung etwas Besonderes beachten und kann ich etwas tun, damit die Veneers möglichst lange halten?

Sobald der Kleber ausgehärtet ist, sind die Veneers und damit auch die Zähne wieder einsatzbereit. Dennoch solltest Du die Veneers nicht allzu harten Materialien (Obstkerne, Nussschalen, Glas, Fingernägel…) aussetzen, da sich dadurch auch in sehr widerstandsfähigem Keramik ein Haarriss und ein möglicher Ausbruch der Schale bilden kann. Zwar schützt die Keramikverschalung den Zahn bis zu einem gewissen Grad, eine gründliche und regelmäßige Zahnreinigung und Kontrolle beim Zahnarzt ist dennoch unerlässlich, um die Langlebigkeit der Veneers voll auszukosten.

Merke ich einen Unterschied beim Sprechen und Essen?

Werden die Veneers individuell und korrekt an Deinen Zahn und Dein Gebiss angepasst und danach präzise angebracht, liegen sie dem Zahn genau auf oder gleichen – je nach Indikation – Fehlstellungen und Dysplasien aus. Dadurch ist entweder kein Unterschied oder eben die gewünschte Verbesserung der Beißfähigkeit spürbar.

Gibt es eine Alternative zu Veneers?

Alternativen gibt es je nach Zweck, zu dem die Veneers eingesetzt werden. Ist eine Zahnaufhellung der Grund, kann, wie bereits oben angeführt, eine der zahlreichen Bleaching-Methoden in Betracht gezogen werden. Geht es um die Korrektur von Fehlstellungen, Erosionen, Abbrüchen oder starken Verformungen, sind unterschiedliche kieferorthopädische Zahnregulierungen oder ein Ersatz mittels Krone oder Brücke eine mögliche Alternative. Eine endgültige Entscheidung, welche die beste Herangehensweise ist, sollte allerdings immer gemeinsam mit einem Spezialisten getroffen werden!

Kommt die Krankenkasse für die Kosten der Veneers auf?

Da Veneers zu den ästhetisch-medizinischen Methoden zählen und in der Regel keiner medizinischen Notwendigkeit unterliegen, werden die Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen. Allerdings gibt es durchaus Einzelfälle, bei denen aufgrund starker Dysplasien, Erosionen und Abnutzungserscheinungen der Zähne ein Eingriff notwendig wird, um die Beißfähigkeit und Gesundheit des Gebisses zu erhalten. In solchen Fällen ist ein Antrag bei der Krankenkassa durchaus anzuraten.

Alle Informationen zusammengefasst

  • Veneers gehören zu den ästhetischen Eingriffen im Bereich der Zahnmedizin, bei denen mittels Keramikschalen, die an die Zähne individuell angepasst werden, einerseits ein Aufhellungseffekt, andererseits eine Korrektur von Fehlstellungen oder Oberflächenerosionen gewährleistet werden kann.
  • Veneers sorgen sowohl für optische als auch funktionelle Korrektur, sind zwar durchaus kostspielig, dafür allerdings gut verträglich, widerstandsfähig, bis zu 15 Jahre haltbar und bieten dem Zahn eine gewisse Schutzfunktion.
  • Die Behandlung selbst ist recht zeitintensiv und erfordert mehrere Sitzungen, in denen die Zähne zuerst vorbereitet werden, dann eine Vermessung und ein Abdruck der Zähne vorgenommen wird, anhand derer der Zahntechniker die Veneers individuell anfertigt. Erst in einem letzten Schritt erfolgt die eigentliche Anbringung und Verklebung.
  • Darüber hinaus gibt es kostengünstigere, zeitsparendere und zahnschmelzschonendere Varianten wie die „Non-Prep-Veneers“ und „Veneers-to-Go“, die sich in Materialausführung sowie Vorbereitungs- und Anpassungsphase unterscheiden.

 

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Quellen
Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin e.V.
Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Universitätsklinikum Tübingen

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