10 Beauty-Mythen im Check

Wir alle kennen sie – die Mythen rund um Haut, Haare und Co. Doch was stimmt eigentlich und welche können wir getrost aus unserem Gedächtnis streichen? Wir haben für Euch die zehn häufigsten Mythen ganz genau unter die Lupe genommen!

1. Make-Up ist schlecht für die Haut!

Stimmt nicht! Früher enthielten einige Make-Up Produkte Reisstärke und andere Stoffe, welche die Poren verstopften, was wiederum zu Unreinheiten führte. Heutzutage verwenden die Unternehmen hautfreundliche Substanzen und die Texturen sind wesentlich leichter sowie atmungsaktiver. Zudem beinhalten Foundations häufig wertvolle Pflegestoffe, die unsere Haut vor Umwelteinflüssen schützen. Viele Produkte enthalten auch Lichtschutzfaktor, welcher die Haut unter anderem vor frühzeitiger Alterung schützt.

Wichtig ist: Vor dem Auftragen solltest Du Deine Haut reinigen und anschließend eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Vergiss nicht, Dich abends immer abzuschminken! Verwende für die Augenpartie Augen Make-Up Entferner, da dieser speziell für diese empfindliche Partie abgestimmt ist. Für das Gesicht, solltest Du eine milde Lotion oder ein Reinigungsöl beziehungsweise –butter verwenden.

2. Gurkenscheiben lassen Falten um die Augen verschwinden.

Das wäre einfach zu schön um wahr zu sein! Gurken bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und haben frisch aufgeschnitten eine kühlende Wirkung. Falten können die grünen Scheiben aber nicht mildern. Allerdings können Gurken Schwellungen an der Augenpartie reduzieren. Der kühlende Effekt verengt die Blut- und Lymphgefäße, wodurch Augenringe und Tränensäcke minimiert werden können.

3. Nach der Beinrasur wachsen die Haare schneller und dicker nach.

Der Eindruck täuscht. Die Haarwurzel steuert das Wachstum und ist komplett unabhängig von der Haarentfernungsmethode. Nach einer Rasur fühlt es sich so an, als würden die Härchen dicker nachwachsen, da diese an der Wurzel dicker und fester sind, als an den Spitzen.

Wer auf das häufige Rasieren verzichten möchte, kann auch das Epilieren oder Harzen ausprobieren. Dabei entfernt man die Haare direkt an der Wurzel und es dauert wesentlich länger, bis die Härchen wieder nachwachsen. Es gibt aber auch dauerhafte Haarentfernungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Laserhaarentfernung. Dabei schädigen Laser- oder Lichtimpulse die Haarwurzel, wodurch keine neuen Haare mehr nachwachsen können.

Beine nach der Rasur
Beine nach der Rasur

4. Durch regelmäßiges Wassertrinken bekommt man schöne Haut.

Stars und Sternchen behaupten, dass ihr Geheimnis für schöne Haut, viel Wasser trinken ist. Aber auch hier müssen wir Dir sagen, dass dies nur teilweise stimmt. Ausreichend Flüssigkeit ist natürlich für den Körper wichtig, aber Trinken reicht nicht allein aus, damit die Haut strahlend frisch aussieht. Zusätzlich solltest Du auf jeden Fall eine feuchtigkeitsspendende Tages- und Nachtcreme verwenden.

5. Duschen trocknet die Haut aus.

Klingt komisch, ist aber wirklich so. Wasser und Seifen können die Hautbarriere, welche unter anderem aus Hornzellen und Lipiden besteht, beschädigen. Duschst Du zu oft und/oder zu heiß, greifst Du die natürliche Schutzschicht der Haut an und machst sie so angreifbar für Keime, Pilze und Viren.

Damit Deine Haut optimal geschützt bleibt, solltest Du zudem pH-neutrale Duschgels oder –lotionen verwenden. Wenn Du Dich nach dem Duschen abtrocknest, solltest Du die Haut eher abtupfen und rubbeln vermeiden. Auch wenn es vielen von uns äußerst lästig ist und häufig vernachlässigt wird, sollte man die Haut eincremen! Durch das „rückfetten“ gibst Du der Haut das zurück, was Du ihr beim Duschen genommen hast, einen Schutzfilm.

6. Zahnpasta trocknet Pickel aus.

Jein. Einige Zahncremes enthalten austrocknende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Zink, welche tatsächlich entzündungshemmend wirken. Allerdings raten Ärzte davon ab, Zahnpasta auf einen Pickel zu tupfen, da diese noch viele andere Wirkstoffe enthält, welche die Haut reizen und die Entzündung verschlimmern können.

Deshalb solltest Du bei Pickeln die Finger von der Zahncreme lassen und lieber zu Anti-Pickel-Produkten oder natürliche Mitteln greifen. Heilerde-Masken oder Aloe Vera sind klassische Hausmittel gegen Pickel, minimieren die Entzündung und können das Hautbild innerhalb weniger Tage deutlich verbessern.

7. Je früher ein Pickel ausgedrückt wird, desto besser!

Bleiben wir gleich bei den kleinen Übeltätern. Generell solltest Du ein Pickel so wenig wie möglich anfassen, da Du sonst die Entzündung förderst. Das heißt auch, einen Pickel solltest Du nicht ausdrücken. Wenn, dann sollte eine Kosmetikerin das Ausdrücken übernehmen, da diese genau weiß, wie man diese Unreinheiten am besten behandelt. Bei einer Gesichtsbehandlung kann die Kosmetikerin diese nicht nur ausdrücken, sondern gegebenenfalls auch mit einer sterilen Nadel punktieren.

Solltest Du dennoch nicht die Finger davon lassen können, achte darauf, dass die Hände gut gewaschen sind und Du ein sauberes Kosmetiktuch zum Ausdrücken verwendest. Trage anschließend etwas Desinfizierendes auf, damit sich der Pickel nicht weiter entzündet!

8. Vorbräunen im Solarium ist gut für die Haut und beugt Sonnenbrand vor

Irrtum! Hierbei handelt es sich um einen hartnäckigen Mythos, den man Jahr für Jahr, vor allem im Frühsommer, hört. Durch das „Vorbräunen“ setzt Du Deine Haut nämlich einer doppelten Belastung aus. Die UV-A Strahlen im Solarium sorgen zwar für schnelle Bräune, lassen die Haut aber schneller altern und können Hautschäden verursachen. Daher solltest Du Deine Haut langsam an die richtige Sonne gewöhnen und immer eine auf Deinen Hauttyp abgestimmte Sonnencreme verwenden!

Wie Du Deine Haut richtig vor der Sonne schützt und was Du bei Sonnenbrand und Co machen solltest, kannst Du HIER noch einmal nachlesen.

9. Botox© ist Gift und macht süchtig.

Falsch. Der Name Botulinumtoxin beinhaltet zwar das Wort „toxin“, welches für Gift steht, in der ästhetischen Medizin wird der Wirkstoff aber in so geringen Dosen verwendet, dass man nicht von Gift sprechen kann. Süchtig macht Botox© auch nicht, aber viele Patienten haben sich an ihr faltenfreies sowie entspanntes Gesicht gewöhnt und wollen nicht mehr auf die Wirkung verzichten. Der Effekt von Botulinumtoxin hält meist drei bis sechs Monate an und erst dann sollte eine Wiederholung stattfinden!

Wenn Du mehr über Botulinumtoxin wissen möchtest, haben wir HIER alle wichtigen Informationen zusammengefasst.

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Botox-Behandlung
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10. Langes Sitzen begünstigt die Entstehung von Cellulite.

Diese Aussage stimmt so nicht ganz! Cellulite hat viele Ursachen und mehr als 80 Prozent aller Frauen sind davon betroffen. Die Orangenhaut entsteht, wenn die weichen Fasern in der Haut weniger werden und die Haut an Stabilität verliert. Durch eine starke Gewichtsab- oder –zunahme, mangelnder sportlicher Betätigung aber auch durch Stress kann Cellulite begünstigt werden. Der häufigste Grund für Cellulite sind allerdings bindegewebsartige Septen, welche durch ein spezielles Verfahren getrennt werden können und so Orangenhaut dauerhaft reduzieren können. Welche Behandlung das ist und wie diese Methode funktioniert erfährst Du HIER

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