10 interessante Fakten zur weiblichen Brust - MOOCI
10 kuriose und wissenschaftliche Fakten über die weiblichen Brust!

Die weibliche Brust ist bereits zu Beginn unseres Lebens im Säuglingsalter eine Quelle der Nahrung und Geborgenheit. Am Anfang der Pubertät beginnt sich die Brust bei Mädchen zu entwickeln und macht sie zu Frauen. Der Busen in seinen unterschiedlichen Formen und Größen ist das Sinnbild für Weiblichkeit. Wir haben Dir ein paar kuriose, wissenschaftliche, nützliche und lustige Fakten über die weibliche Brust zusammengestellt.

1. Die Brust verändert sich im Laufe des Lebens

Bei Mädchen beginnt sich die Brust zwischen neun und 13 Jahren zu entwickeln und ist mit etwa 18-19 Jahren ausgewachsen. Doch auch nach der Pubertät verändert sich der Busen gemeinsam mit der Frau. Kurz vor und während der Menstruation fühlt sich die Brust bei vielen Mädchen und Frauen praller und geschwollen an. Auch die Einnahme der hormonellen Antibabypille kann Einfluss auf die Brust nehmen. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit können sich die Form der Brüste und die Farbe der Brustwarzen durch die Hormone verändern. Im Alter verliert unsere Haut an Spannkraft, das Bindegewebe erschlafft und somit ist auch der Busen nicht mehr so straff.

2. Die Brust besteht aus Brustdrüsengewebe, Fettgewebe und Bindegewebe

Das Brustdrüsengewebe wird von Fettgewebe umschlossen. In der Brust gibt es ein System von Lymphgefäßen, Blutgefäßen und Milchgängen. Jede Frau hat zehn bis 20 Milchgänge, die zu den Brustwarzen (Mamille) führen. In den Warzenhof (Areola) münden die exokrinen Talg-, Schweiß- und Montgomergy-Drüsen (Erhebungen des Warzenhofs). Diese Drüsen sorgen dafür, dass die Haut beim Stillen geschützt bleibt und sondern Duft- und Lockstoffe ab, damit das Baby den Weg zur Brust findet.

3. Keine Brust gleicht der anderen

Es gibt nicht nur unterschiedliche Formen und Größen der Brüste, sondern ist auch bei so gut wieder jeder Frau der Busen asymmetrisch, denn wie überall in der Natur gleicht kein Ei dem anderen und es ist alles individuell. Bei den meisten Frauen ist die rechte Brust etwas größer als die linke, jedoch fällt dies bei den wenigsten auf.

4. Es gibt unterschiedliche Brustwarzen-Typen

Die Brustwarzen befinden sich meist in der Mitte des Warzenvorhofs und ziehen sich bei Kälte und sexueller Erregung zusammen. Manche Frauen haben dauerhaft vorstehende Nippel und bei anderen haben sich die Brustwarzen nach innen gebildet. Die Nippel-Formen werden in flach, geschwollen, hervorstehend, hohl, einseitig, hügelig und haarig unterschieden. Etwa sechs Prozent der Menschen haben auch eine dritte Brustwarze im Bereich zwischen den Achseln bis zu den Lenden.

5. Auch Männer haben Brustwarzen

Zugegeben es ist jetzt keine Überraschung, dass Männer Brustwarzen haben, aber wenige wissen, warum das eigentlich so ist. Zu Beginn der Schwangerschaft ist grundsätzlich jeder Embryo weiblich. Erst ab der sechsten Woche entscheidet sich, ob sich das männliche Hormon auf den Körper auswirkt und das Baby männlich wird oder weiblich bleibt.

6. Durch Nippel-Stimulation zum Orgasmus

Nein, der Nippel-Orgasmus ist kein Mythos! Durch die zahlreichen Nerven sind weibliche Brüste und Brustwarzen eine hochsensible und erogene Zone bei deren Berührung das Gehirn das Hormon Oxytocin ausschüttet. Viele Frauen werden bei der Stimulation sexuell erregt. Mit ausreichend Geduld und Konzentration können manche Frauen sogar allein durch die Berührung des Busens einen Orgasmus erleben.

7. Ein Blickfang für Männer und Frauen

Für viele Männer ist der weibliche Busen das erotische Lockmittel schlechthin, doch auch Frauen sind davon fasziniert und lassen den Blick gerne ins Dekolleté wandern. Wissenschaftler haben dies mit Eye-Tracking herausgefunden.

8. Nur Frauen haben eine dauerhaft sichtbare Brust

Im Tierreich ist die Brust der weiblichen Säugetiere nur während der Stillzeit sichtbar und bildet sich anschließend wieder zurück, sodass nur mehr die Zitzen zu sehen sind. Selbst Schimpansen und Bonobos, unseren nächsten Verwandten, haben keine ausgeprägten Brüste. Bis heute hat die Wissenschaft keine plausible Erklärung dafür gefunden, dass beim Menschen die weibliche Brust dauerhaft sichtbar ist. Einige Biologen und Zoologen behaupten die Brüste seien eine Nachbildung des Pos, da manche Affenarten darauf sexuell reagieren. Durch den aufrechten Gang, welcher mit der Evolution einherging, verlagerte sich dann jedoch der Blick vom Po auf die Brust.

9. Mary Phelps Jacob erfand 1914 den modernen BH

Bereits in der Antike und im Mittelalter bedeckten die Frauen mit Tüchern ihre Brüste, aber der moderne BH, wie wir ihn heute kennen, wurde im Februar 1914 von der Amerikanerin Mary Phelps Jacob zum Patent angemeldet. Die junge Frau fühlte sich in den Korsetts mit Walknochen nicht wohl und schnitt dies unter der Brust ab – so wurde der Büstenhalter geboren.

10. Jede dritte Frau trägt die falsche BH-Größe

Weltweit werden täglich über vier Millionen BHs produziert. Die gängigsten BH-Größen in Österreich und Deutschland sind 75B und 80C doch viele Frauen kennen ihre richtige Größe nicht. Es ist sehr wichtig den passenden BH zu tragen, um Brust, Nacken, Schultern und Rücken zu schonen. Achte beim Kauf des BHs darauf, dass das Unterbrustband beim größten Häkchen fest und gut sitzt und der Busen im Körbchen nicht rausquillt. Lasse Dich am besten in einem Lingerie-Fachgeschäft beraten.