Drei Sportarten die Du ausprobieren solltest

Jeder macht aus unterschiedlichen Gründen Sport. Manche möchten ihre Kondition verbessern, abnehmen oder einfach in Form kommen, während andere wiederum Sport treiben, um aufgestauten Stress abzubauen. Sind Dir Joggen, Schwimmen oder Fitnessstudio auf Dauer etwas zu langweilig, dann wirst Du vielleicht mit einer der drei Sportarten, welche wir Dir jetzt vorstellen, glücklicher!

Bikram Yoga:

Bikram Yoga, auch als Hot Yoga bekannt, wurde in den 70ern von Bikram Choudhury erfunden. Schon länger gehört diese Yoga-Form zu den Fitness-Trends in den USA und vor ein paar Jahren ist sie nun auch bei uns angekommen. Immer mehr Studios bieten das schonende Workout an. Das Besondere am Bikram Yoga ist, dass es in einem Raum stattfindet, welcher eine Temperatur von 38 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent aufweist. Du kommst also ordentlich ins schwitzen! Bikram Yoga besteht insgesamt aus 26 festgelegten Asanas (Yoga-Positionen), welche Du immer in der gleichen Reihenfolge durchführst und zwei Atemübungen. Die Hitze trägt dazu bei, dass Dein Körper viele Giftstoffe mit dem Schweiß ausscheidet. Muskeln und Sehnen dehnen sich besonders schonend und verletzungsfrei. Hot Yoga fördert Deine Beweglichkeit und den Kraftaufbau. Zudem regt die Wärme Dein Herz-Kreislauf-System, Immunsystem und Stoffwechsel an und bekämpft sogar auf eine sanfte Weise vorhandene Cellulite. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass Du in einer Stunde bis zu 450 Kalorien verbrennst. Beim klassischen Yoga sind es pro Stunde gerade einmal bis zu 250 Kalorien. Meist dauert eine Trainingseinheit 90 Minuten.

Wichtig ist, dass Du über den Tag verteilt sehr viel trinkst und auch beim Training eine große Flasche Wasser dabei hast, denn Dein Körper verliert bis zu zwei Liter Flüssigkeit. Etwa zwei Stunden vor dem Yoga solltest Du keine reichhaltigen Mahlzeiten zu Dir nehmen.

Bikram Yoga ist grundsätzlich für jeden geeignet. Leidest Du allerdings unter hohem oder niedrigem Blutdruck, oder hast eine akute Entzündung, dann solltest Du zuvor von Deinem Hausarzt abklären lassen, ob Hot Yoga für Dich in Frage kommt. Für sichtbare Ergebnisse solltest Du mindestens einmal in der Woche zum Bikram Yoga gehen. In einigen Fällen übernimmt sogar die Krankenkasse bis zu 80 Prozent der Kosten, allerdings solltest Du dies sicherheitshalber davor abklären.

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Kickboxen:

Ist extreme Hitze eher nicht so Dein Fall, dann ist vielleicht Kickboxen etwas für Dich. Die Sportart entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und ist eine Mischung aus dem ostasiatischen Karate, Taekwondo und Kung Fu, sowie aus dem westlichen Boxsport. Asiatische Einwanderer und amerikanische Soldaten brachten die beliebte Sportart in die USA. Viele Menschen denken beim Thema Kickboxen an sich brutal prügelnde Personen. Das ist jedoch nicht richtig.

Eine Trainingseinheit beginnt zunächst einmal mit einer Aufwärmphase und Dehnübungen. Anschließend lernst Du eine Kombination aus verschiedenen effektiven und kontrollierten Tritten und Schlägen. In vielen Fällen trainierst Du diese mit einem Partner, das ist aber kein Muss. Durch Bandagen, Mundschutz, Boxhandschuhe und einen Tiefschutz für die Männer, bist Du immer gut geschützt, so dass sich das Verletzungsrisiko minimiert. Kickboxen ist ein Ganzkörpertraining, das bedeutet, dass das Training wirklich jeden Muskel in Deinem Körper beansprucht, wodurch Du viele Kalorien verbrennst.

An sich brauchst Du keine besonderen Vorkenntnisse, allerdings sind für Anfänger gerade die ersten Stunden ziemlich anstrengend. Beißt Du Dich anfangs etwas durch, dann merkst Du jedoch sehr schnell Erfolge! Durch das Training baust Du Muskeln auf und Deine Kondition und Beweglichkeit verbessert sich deutlich. Kickboxen kann Rückenprobleme, beispielsweise durch zu langes Sitzen verursacht, wunderbar ausgleichen. Zudem baust Du während dem Training Stress ab, lernst Dich selbst zu verteidigen und stärkst Dein Selbstbewusstsein.

Crossfit:

Falls Dir Kickboxen zu „lahm“ ist, dann könnte diese Sportart eventuell etwas für Dich sein. So wie Hot Yoga, hat sich auch Crossfit in den letzten Jahren zu einem wahren Trend entwickelt. Es gehört zu den härtesten Sportarten der Welt und ist mit einem Training in der Armee vergleichbar.

Beim Crossfit handelt es sich um eine Mischung aus Gewichtheben, Leichtathletik und Turnen. Die unterschiedlichen zusammengestellten Übungen sprechen Deine Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Flexibilität an. Das Workout ist sehr schweißtreibend und anstrengend, da bei jedem Training das Ziel ist, an Dein persönliches körperliches Limit zu gelangen. Ein Vorteil dieser Sportart ist, dass keine Langeweile aufkommt, da es einen riesigen Pool an unterschiedlichen Übungen gibt, welche der Trainer immer unterschiedlich zusammenstellt. Burpees, Klimmzüge, Gewichtheberübungen, Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren, trainieren mit Kurzhanteln und Seilen sind nur wenige Übungen, welche während eines Crossfit Workouts vorkommen können. Die einzelnen Aufgaben finden in Intervallen oder in Runden auf Zeit statt. Das Motto lautet hier: Wenige Übungen in kurzer Zeit. Die Ergebnisse der harten Arbeit machen sich sehr schnell sichtbar. Zudem beansprucht diese Sportart alle Deine Muskeln und zwar gleichermaßen. Nach nur kurzer Zeit wirst Du feststellen, dass Du fitter, stärker und beweglicher bist.

Allerdings gibt es beim Crossfit einige Punkte, welche Du unbedingt beachten musst. Da das Training so ausgelegt ist, dass Du an Deine Grenzen kommst, solltest Du die Workouts unbedingt unter Beobachtung eines gut ausgebildeten Trainers durchführen! Es kommt ansonsten sehr schnell zu Verletzungen, wenn Du die Übungen nicht richtig und kontrolliert ausführst. Es gibt bestimmte Anfängerkurse, in welchen Du die sauberen Abläufe jeder Übung lernst und so das Verletzungsrisiko minimierst. Erst wenn die Bewegungsabläufe vollkommen klar sind, kannst du die Intensität Deines Trainings erhöhen. Für Crossfit sollte zudem schon ein höheres Maß an körperlicher Fitness vorhanden sein. Zudem ist es wichtig wichtig, dass Du genügend Pausen machst. Nach jedem Trainingstag solltest Du mindestens einen Tag pausieren.

Die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

  • Hot Yoga findet bei hoher Luftfeuchtigkeit und bei 38 Grad statt
  • Es regt unter anderem Deinen Stoffwechsel und Dein Herz-Kreislauf-System an
  • Wichtig ist, dass Du davor sehr viel trinkst!
  • Kickboxen ist eine Mischung aus verschiedenen asiatischen und westlichen Kampfsportarten
  • Beim Kickboxen kannst Du Stress abbauen, lernst Selbstverteidigung und stärkst Dein Selbstbewusstsein
  • Crossfit ist eine Sportart, welche Dich an Deine Grenzen bringt
  • Es gibt sehr viele verschiedene Übungen, welche immer variieren
  • Wichtig ist hier, dass Du unter Beobachtung eines gut ausgebildeten Trainers trainierst und jede Übung sauber und kontrolliert durchführst
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