Haarstoppel Adieu!

Es kann jetzt nicht mehr lange dauern und der Frühling ist da. Das Wetter wird wärmer, die Kleidung meistens auch kürzer und somit ist für viele wieder die Zeit für glatte, weiche Haut. Methoden zur Haarentfernung gibt es viele, oft gilt: je länger die Dauer bis zur nächsten Behandlung, um so mehr Geld muss man für die Haarentfernung in die Hand nehmen. Viele Menschen kämpfen aber auch mit empfindlicher Haut, es ist daher nicht jede Haarentfernungsmethode für jeden passend. Welche Methoden es gibt, wie lange sie anhalten und ob Du die nervigen Haare nicht dauerhaft loswerden kannst, zeigen wir Dir heute.

Die schnelle Haarentfernung

Die beliebteste Methode bei Frauen ist bis heute noch die Rasur. Dabei unterscheidet man zwischen der Nass- und Trockenrasur. Die Vorteile der Nassrasur sind klar, sie zählt zu den günstigsten Methoden der Haarentfernung und Du kannst sie einfach Zuhause durchführen. Der Nachteil: die Rasur hält höchstens ein paar Tage an und Du muss also regelmäßig rasieren. Zusätzlich kann Rasieren die Haut reizen und gerade im Intimbereich kann es leicht zu eingewachsenen Haaren kommen. Falls Du empfindlich auf eine Nassrasur reagierst, gibt es die Trockenrasur oder die Möglichkeit des Trimmens als Alternative.



Zwei- bis Dreimal so lange dagegen soll eine Haarentfernung mit Hilfe von Cremes anhalten. Ein auf Schwefel basierender Wirkstoff destabilisiert hier die Haarwurzel und sorgt dafür, dass die Haare von alleine ausfallen. Der Nachteil hierbei, die Creme kann für einige sehr unangenehm riechen und bei manchen auch Hautirritationen auslösen.

Das monatliche Ritual

Wenn die Haare schon ein wenig länger fernbleiben sollen, muss man auch die Wurzeln der Haare entfernen. Das bedeutet meistens eines: Schmerzen! Die beliebteste Methode: das Waxen! Mit Hilfe von Wachs kann man schnell Haare großflächig entfernen. Eine Wachsbehandlung kannst Du sowohl im Studio als auch Zuhause durchführen. Für die perfekte Behandlung gehört jedoch ein wenig Erfahrung zur richtigen Handhabung von warmen Wachs dazu. Für einfachere Anwendungen Zuhause gibt es auch Kaltwachsstreifen, die Du kurz zwischen Deinen Handflächen erwärmen kannst. Der Vorteil von warmen Wachs ist jedoch, dass sich durch die Wärme Deine Poren erweitern und die Haarentfernung erleichtern. Nach einer Wachsentfernung kannst Du oft Wochen bis zur nächsten Haarentfernung warten, viele beklagen sich aber über stärkere Schmerzen.



Ähnlich wie Waxing aber wesentlich schonender für die Haut und gründlicher ist das Sugaring. Hierbei verwendet man statt dem herkömmlichen Wachs eine Mischung aus Zucker und Zitronensaft. Auch diese Methode kannst Du sowohl im Studio durchführen lassen, oder selbst Zuhause anwenden. Es gibt sogar einige Rezepte, wie Du die Zuckerpaste selbst einfach herstellen kannst. Aber Vorsicht vor Verbrennungen! Das Sugaring ist vor allem bei Menschen mit empfindlicher Haut beliebt und soll auch weit weniger schmerzhaft als eine Wachsbehandlung sein.



Ebenfalls Zuhause anwendbar ist das Epilieren. Ein Epiliergerät zupft mit kleinen rotierenden Pinzetten Haare samt Wurzel aus und entfernt Schrittweise so alle Haare effektiv. Solltest Du Dich fürs Epilieren entscheiden musst Du aber auch hier mit ein paar Schmerzen und etwas mehr Zeit rechnen, da das Gerät immer nur kleine Flächen auf einmal bearbeiten kann.

Dauerhafte Haarentfernung

Die dauerhafte Haarentfernung mit Hilfe eines Lasers oder die IPL Methode wird immer beliebter, und verspricht mehrere Jahre ohne nervige Haarstoppel. Strenggenommen, sind daher auch diese Techniken keine dauerhafte Lösung.
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Ein Laser erzeugt gebündeltes Licht mit einer bestimmten Wellenlänge. Sobald das Licht in die Haut gelangt wird es in Wärme umgewandelt, das Melanin der Härchen fungiert dabei als Lichtleiter und erreicht somit bis zu 68° Celsius. Dadurch werden aktive Haarzellen und Haarfollikel dauerhaft zerstört. Der Laser kann jedoch nur aktive Haare entfernen. Befindet sich ein Haar also nicht im aktiven Zyklus, kann es nicht zerstört werden. Deshalb sind mehrere Sitzungen im Abstand von mehreren Wochen nötig, bis der Haarwuchs für mehrere Jahre eingestellt ist. Zur Behandlung kann man sowohl Alexandrit- und Dioden- als auch Rubinlaser verwenden, wobei alle drei eine unterschiedliche Wellenlänge erzeugen. Der Alexandritlaser ist das gängigste Gerät der Haarentfernung, er ist jedoch nur bei dunklen Haaren und einer hellen Haut besonders aktiv. Ist die Haut also gebräunter, greift der behandelnde Arzt daher eher zu einem anderen Laser, der zu Deinen Voraussetzungen passt.



Da nur ein geschulter Arzt eine Laserbehandlung durchführen darf und nur kleine Stellen auf einmal bearbeiten kann, sind oft viele Zeit- und Kostenintensive Behandlungen nötig.



Ähnlich wie ein Laser funktioniert auch die IPL, die Intense Pulsed Light-Technik. Bei dieser Methode projiziert eine Xenon-Lampe ebenfalls hochenergetisches Licht auf die Haut und nutzt dabei die Wellenspektren des Lichts um in Verbindung mit Filtern die richtigen Frequenzwellen zu erreichen. Diese Methode wird häufig in Beauty Salons angewendet, mit dem richtigen Gerät kannst Du eine IPL Behandlung aber auch Zuhause durchführen. Aus Sicherheitsgründen erzeugen die meisten IPL Geräte jedoch weniger Energie, es entsteht daher oft nicht genug Wärme um die Haarwurzeln dauerhaft zu veröden, die Wirkung der Behandlung ist dadurch erheblich verkürzt. Zusätzlich ist die Behandlung bei dunkler Haut wesentlich schwerer und es kann bei ungenauer Einstellung des Gerätes auch zu Verbrennungen kommen.



Der Unterschied zwischen Laser und IPL liegt also in der Frequenz in der das Licht auf die Haut projiziert wird. Da mit der IPL Technik nur ein weiteres Spektrum an Wellenlängen erzeugt werden kann, wird bei einer Behandlung auch die umliegende Haut erhitzt. Ein Laser erzeugt jedoch Licht, das auf einer gezielten Frequenz tief in die Haut eindringt und somit zu einer länger anhaltenden Haarentfernung führt. Für eine vollständige Haarentfernung benötigt man bei der IPL Technik circa 30 Behandlungen, mit einem Laser benötigt man im Vergleich nur acht bis zehn Behandlungen.



Beide Techniken haben Ihre Wirksamkeit und Langlebigkeit in vielen wissenschaftlichen Studien belegt- entscheidend ist die richtige und individuell angepasste Behandlung durch einen Spezialisten.



Falls Du eine Laser- oder IPL-Behandlung in Erwägung ziehst, solltest Du diese am besten im Frühjahr durchführen lassen, da hier die Haut oft am hellsten ist und die Haare besonders dunkel sind, die Behandlung ist durch das erhöhte Melanin also wirksamer. Weiters ist es empfehlenswert in den letzten sechs Wochen vor der Behandlung andere Haarentfernungsmethoden einzustellen. Wichtig ist auch: vor und nach nach einer Behandlung 3 Wochen “Sonnenfrei” einplanen, da die Haut besonders empfindlich ist und es im schlimmsten Fall sogar zu Pigmentstörungen oder Verbrennungen kommen kann!



Es gibt übrigens auch eine dauerhafte Lösung, für immer die lästigen Härchen loszuwerden. Die Elektro-Enthaarung oder Nadelepilation gilt aber auch gleichzeitig als die schmerzhafteste Methode der Haarentfernung. Dabei führt der Arzt eine ultrafeine Nadel in den Haarkanal und verödet die Haarwurzel mit einem kleinen Stromstoß. Da jedes Haar somit einzeln entfernt wird, eignet sich die Behandlung nur für kleine Bereiche und bringt Risiken wie Schwellungen, Rötungen, Entzündungen und sogar Narben mit sich.

Alles rund um das Entfernen von unerwünschten kleinen Härchen, noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Um Haare schnell und kurzfristig loszuwerden, gilt die Rasur als beliebteste Methode
  • Sugaring entfernt die Haare für mindestens ein Monat und ist dabei schonender für die Haut und gründlicher als Waxing
  • Wenn Du für ein paar Jahre Ruhe von den nervigen Härchen brauchst eignen sich eine Entfernung mit Laser oder IPL
  • Eine Laserentfernung ist dabei gezielter als IPL und kann nur von einem Profi durchgeführt werden
  • Solltest Du Dich für eine dauerhafte Haarentfernung entscheiden, helfen wir Dir gerne bei MOOCI weiter.

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