Haut und Haare: 10 Mythen genauer betrachtet - MOOCI
Haut und Haare: 10 Mythen, die wir genau unter die Lupe genommen haben!

Wir alle kennen sie, die Mythen rund um Haut und Haar. Welche davon stimmen wirklich und was können wir getrost vergessen? Wir haben uns zehn hartnäckige Mythen für Dich ganz genau angeschaut und bringen endlich Licht ins Dunkel!

1. Mit Lichtschutzfaktor 50 wird man nicht braun

Falsch! Du wirst auch mit LSF 50 braun. Der Lichtschutzfaktor bestimmt, wie lange Du damit in der Sonne bleiben kannst, ohne das Deine Haut Schäden davonträgt. Das bedeutet, je nach Hauttyp, kannst Du mit LSF50, 50-mal länger in der Sonne bleiben, als ohne. Wir empfehlen Dir, immer einen höheren LSF zu verwenden, damit Du den Sommer ohne schmerzhaften Sonnenbrand verbringen kannst! Solltest Du doch einmal einen Sonnenbrand bekommen, haben wir hier einige SOS Tipps für Dich.

2. Nur trockene Haut braucht Feuchtigkeit

Natürlich benötigt trockene Haut Feuchtigkeit, allerdings bedeutet das nicht, dass Menschen mit Mischhaut, empfindlicher oder fettiger Haut keine Feuchtigkeitspflege verwenden sollen. Am besten lässt Du Deine Haut bei Deinem Dermatologen des Vertrauens analysieren und kaufst Dir dann die passende Hautpflege. Auch hier können wir sagen: Dieser Mythos stimmt nicht!

3. 100 Bürstenstriche verleihen Deinem Haar mehr Glanz

Naja! Auf Deiner Kopfhaut befinden sich Talgdrüsen, welche jeden Tag eine kleine Menge an schützendem Fettfilm produzieren. Durch die vielen Bürstenstriche verteilst Du den Fettfilm in die Haarlängen, wodurch Dein Haar zwar glänzt, aber im Endeffekt ist es eigentlich nur fettig.

4. Schokolade verursacht Pickel

Einer der hartnäckigsten Mythen rund um das Thema Pickel! Es gibt bereits mehrere Studien dazu und wir können Dich beruhigen, Schokolade alleine verursacht keine Pickel. Pickel entstehen durch eine Überproduktion an Talg sowie verstopften Hautporen, was unter anderem durch Hormone begünstigt werden kann. Auch viel fettiges Essen kann sich negativ auf Dein Hautbild auswirken.

5. Haare wachsen schneller, wenn Du sie regelmäßig schneidest

Regelmäßiges Haare schneiden ist gut, da es Spliss und Haarbruch verhindert. Allerdings hat der Gang zum Friseur keinerlei Auswirkungen darauf, wie schnell oder langsam Dein Haar wächst. Der Haarwuchs passiert in der Kopfhaut und hat nichts mit dem Abschneiden Deiner (kaputten) Haarspitzen zu tun.

6. Im Schatten wird man nicht braun

Auch bei diesem Mythos handelt es sich um einen Irrtum. Du wirst auch im Schatten braun, zwar nicht so schnell, wie wenn Du in der prallen Sonne liegen würdest, aber Du bekommst definitiv Farbe unterm Sonnenschirm! Deshalb solltest Du Dich auch im Schatten regelmäßig eincremen, um einen Sonnenbrand vorzubeugen.

7. Öle und reichhaltige Cremen verursachen Pickel

Unter gewissen Voraussetzungen können Öle und reichhaltige Cremen tatsächlich für Unreinheiten sorgen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Du bereits unter Akne leidest. Bei normaler Haut und einer gut abgestimmten Pflege muss es aber nicht dazu kommen.

8. Häufiges Haare waschen lässt die Haare schneller fettig werden

Das stimmt so nicht. Denn wie schnell Deine Haare nachfetten, hängt ganz von der körpereigenen Talgproduktion ab. Eine übermäßige Talgproduktion kann beispielsweise genetisch bedingt sein oder auch durch Hormone beeinflusst werden.

9. Häufiges Beine überkreuzen fördert die Entstehung von Krampfadern

Hier handelt es sich ebenfalls um einen sehr hartnäckigen Mythos, aber Mediziner sind sich einig: Krampfadern entstehen NICHT durch das Überkreuzen der Beine! Krampfadern bilden sich nämlich in erster Linie durch eine Bindegewebsschwäche.

10. Hautpflege muss an das Alter angepasst werden

Das Alter spielt keine Rolle, wenn es um das Thema Hautpflege geht. Vielmehr ist Dein Hauttyp der wesentliche Faktor! Denn egal wie alt Du bist, Deine Haut ist entweder trocken, fettig, empfindlich oder eine Mischhaut. Du solltest auf jeden Fall darauf achten, dass Du die richtigen Pflegeprodukte verwendest und Deine Haut vor Sonnenstrahlen schützt. Lass Dich daher am besten von Deinem Dermatologen beraten!

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