Über 20 und Akne? Hier findest Du Tipps dagegen!

Wer hatte nicht schon einmal im Leben mit den nervigen roten Punkten im Gesicht zu kämpfen? Nein, wir reden nicht über Masern, sondern von immer wiederkehrenden Pickeln! Was während der Pubertät schon nervig genug ist, wird im Laufe der Jahre einfach nur zur Qual. Warum immer mehr Menschen von Spätakne betroffen sind und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Beitrag!

Warum Dich Akne auch nach der Pubertät treffen kann

Spätakne, im medizinischen Bereich auch Akne Tarda genannt, kann jeder Zeit im Leben auftreten. Rund 30% aller 25- bis 45-Jährigen sind von Akne Tarda betroffen und kämpfen mit den besonders hartnäckigen Pickeln im Wangen- und Halsbereich, sowie rund um den Mund. Doch woher kommen die nervigen Pickel eigentlich?

Ähnlich wie in der Pubertät, können auch in späteren Jahren Hormonschwankungen zu überproduktiven Talgdrüsen führen, die in weiterer Folge verstopfen und sich durch Kontakt mit Bakterien infizieren. Gerade Frauen kämpfen im Zuge ihrer Periode oft mit unreiner Haut. Aber auch Schwangerschaften oder die Einnahme von Kontrazeptiva können sich negativ auf das Hautbild auswirken. Neben hormonellen Einflüssen sind meist auch Kosmetika, wie zu fettige Cremen oder alkoholhaltige Tonics Schuld an verstopften Poren und Pickel. Ist der natürliche Pflegefilm der Haut nämlich erst einmal gestört, bietet dies den Nährboden für die Ansiedlung von Bakterien.

Rund 80 Prozent aller Betroffenen haben leider die genetischen Veranlagungen für zu Unreinheiten neigende Haut, Du kannst aber Pickeln entgegenwirken in dem Du Stressfaktoren so gering wie möglich hältst. Denn auch Stress lässt bestimmte Botenstoffe im Körper frei, die zu Akne führen können. Während Alkohol und Nikotin die Fettproduktion der Haut erwiesenermaßen anregen und somit die Voraussetzungen für Pickel bieten, gibt es bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis für den Zusammenhang von Ernährung und Akne. In der Praxis ist jedoch auffällig oft zu beobachten, dass bei einem gesteigerten Konsum von Zucker und anderen Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Wert, auch die Haut zu mehr Unreinheiten neigt.

Was Du gegen die lästigen Pickel tun kannst

Grundsätzlich richtet sich jede Art der Aknebehandlung auf den einzelnen Patienten aus, da jeder Mensch unterschiedlich auf Behandlungen reagieren kann. Dabei unterscheidet man zwischen äußeren und ganzheitlichen Aknebehandlungen. Beide Behandlungen dienen dazu die Überproduktion von Hautfett einzudämmen, sowie zu verhindern, dass sich Talgdrüsen verengen und in weiterer Folge entzünden. Für alle Behandlungen gilt jedoch auch: Um Akne zu bekämpfen brauchst Du vor allem Zeit! Oft musst Du verschiedene Behandlungen probieren, bis Du die richtige gefunden hast. Dabei können sich Anzeichen in den ersten Wochen verschlimmern und es kann meist sechs bis acht Wochen dauern, bis deutliche Ergebnisse sichtbar sind.

Zur äußeren Aknebehandlung werden in leichten bis mittelschweren Fällen oft Antibiotika in Form von Salben oder Cremes verwendet. Der Vorteil dabei: der Wirkstoff wirkt gezielt nur auf den betroffenen Stellen und reguliert somit die Talgproduktion der Haut nur dort, wo das Gleichgewicht auch gestört ist. Zusätzlich können Antibiotika auch Entzündungen lindern und schädliche Bakterien abtöten. Neben Antibiotika können auch hauterneuernde Peelings basierend auf Alpha-Hydroxysäuren die Anzeichen von Akne verringern. Das Peeling schält die oberste Hautschicht ab und beugt so Verhornungsstörungen der Haut vor. Aber Vorsicht, sowohl Antibiotika zur äußerlichen Anwendung, als auch chemische Peelings können die Haut sehr belasten und sind bei besonders feinen Hauttypen nicht immer zu empfehlen, also besprich am besten alle Optionen mit Deinem Hautarzt bevor du Dich einer Behandlung unterziehst.

Bei mittelschweren bis schweren Fällen von Akne schlagen die meisten Hautärzte eine Kombination aus äußeren Anwendungen zusammen mit der Einnahme von Medikamenten vor. Dabei greift man entweder zu Antibiotika oder man behandelt die Akne mit Hilfe von Vitamin-A-Säure. Der aus der Säure gewonnene Wirkstoff ist eines der wirksamsten Mittel gegen Akne, bringt aber auch zahlreiche Nebenwirkungen wie trockene und brennende Haut, sowie trockene Schleimhäute und Augen, mit sich. Da das männliche Geschlechtshormon oft als hormoneller Ursacher von Hautunreinheiten gilt, verschreiben viele Ärzte in Kombination zur Medikamentösen Therapie auch Kontrazeptiva um die Wirkung der Medikamente zu verstärken.

Falls Du von mittelschwerer bis schwerer Akne betroffen bist bleibt Dir der Gang zum Hautarzt leider nicht erspart. Aber Vorsicht: sei achtsam im Umgang mit Medikamenten und hole Dir bei Unsicherheiten im Zweifelsfall auch eine zweite Meinung ein. Dein Körper ist während der Einnahme von Antibiotika nämlich sehr empfindlich auf UV-Strahlen und kann bei zu langer Anwendung eine Antibiotikaresistenz bilden. Auch bei Medikamenten aus Vitamin-A-Säure gilt, nie länger einnehmen, als vorgeschrieben, da auch hier dein Körper schwere bleibende Schäden davontragen kann.

Jetzt geprüfte Ärzte finden

Kosmetika & Hausmittel – was hilft wirklich?

Viele Firmen werben mittlerweile mit Produkten, die neben ihrer pflegenden Wirkung auch eines bieten: das Wundermittel gegen Akne. Diese Allheilmittel solltest Du jedoch mit Vorsicht genießen, da man nur bei genauerem Hinschauen beziehungsweise Überprüfen der Inhaltsstoffe genau feststellen kann, was wirklich hilfreich ist. Oft sind viele Produkte mit Hyaluronsäure versehen, die Pickel zwar austrocknet, die Haut in vielen Fällen aber zusätzlich reizen kann. Dennoch gibt es auch im Handel Produkte, die bei der regelmäßigen Reinigung und Akne Vorbeugung helfen. Achte nur darauf, dass alle Produkte die Du verwendest, einen pH Wert von ungefähr 5,5 haben und das natürliche Gleichgewicht Deiner Haut nicht stören.

Auch Hausmittel wie Teebaumöl, Zink, Kamille und Heilerde können bei schwacher bis mittelschwerer Akne helfen, die Haut wieder in den Griff zu bekommen. Während Teebaumöl, Zink und Kamille antibakteriell und entzündungshemmend wirken, entfernt Heilerde die Haut schnell von überschüssigem Talg, Fett und Hautschuppen. Doch auch hier musst Du auf die Dosierung achten. Teebaumöl ist für viele zu intensiv und reizt die Haut ebenfalls, während Heilerde die Haut sehr austrocknen kann, eine ausreichende Feuchtigkeitspflege im Anschluss ist also Pflicht!

Alles Wichtige noch einmal für Dich zusammengefasst:

  • Akne kann Menschen allen Alters treffen
  • Produzieren Talgdrüsen zu viel Talg, verstopfen diese und die Drüse kann sich, wenn sie im Kontakt mit Bakterien kommt, entzünden
  • Ursachen gibt es viele: Hormonschwankungen, genetische Veranlagungen, aber auch falsche Kosmetika können Pickelattacken auslösen
  • Drücke Pickel niemals selbst aus – dadurch kann der gesammelte Talg ins umliegende Gewebe gelangen und zu noch größeren Abszesse führen
  • Bei mittelschwerer bis schwerer Akne gilt: unbedingt zum Hautarzt um die richtige Behandlungsmethode zu finden
  • Egal ob Du Dich für eine äußerliche oder ganzheitliche Behandlungsmethode entscheidest, du brauchst auf jeden Fall Geduld, da Ergebnisse oft erst nach sechs bis acht Wochen sichtbar sind!
Jetzt geprüfte Ärzte finden
Gesund & Fit berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Puls4 berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Brutkasten berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Futurezone berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Trending Topics berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Startablish berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Startup Valley berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Kleine Zeitung berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin
Kronen Zeitung berichtet über mooci. Dein Expertennetzwerk in der ästhetischen Medizin